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Trotz Großeinsatz: Lea-Sofie bleibt unauffindbar

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Mehr als 150 Beamte durchsuchen den gesamten Stadtbezirk Chorweiler. Doch Lea-Sofie bleibt verschwunden. Foto: Arton Krasniqi
Die zweijährige Lea-Sofie verschwindet am Freitagmittag spurlos von einem Spielplatz in Köln-Chorweiler. Inzwischen suchen rund 150 Polizeibeamte das Areal großräumig ab. Ein Suchhund konnte kurzeitig die Fährte des Mädchens aufnehmen.  Von
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Chorweiler

Die Polizei sucht seit Freitagmittag die zweijährige Lea-Sofie. Das Kind wurde zuletzt gegen 12 Uhr mittags auf einem Spielplatz im Olof-Palme-Park in Chorweiler unweit ihrer elterlichen Wohnung gesehen.

Um 12.30 Uhr alarmierte Lea-Sofies Mutter (20) die Polizei. Mehrere Beamte trafen 20 Minuten später im Park ein. Doch sie fanden keine Spur des blond gelockten Mädchens. Die Mutter war mit ihrem Lebensgefährten, Lea-Sofie und ihrem kleinen Sohn auf dem Spielplatz.

Den Beamten sagte sie, dass Lea-Sofie verschwunden sei, während sie gerade mit dem Jungen beschäftigt war, der im Kinderwagen lag. Der Spielplatz liegt zwischen Grashügeln und ist von allen Seiten einsehbar. Eigentlich hätte jemand das Mädchen sehen müssen. „Normalerweise fällt eine Zweijährige auf, die allein unterwegs ist“, sagte ein Polizeisprecher.

„Wir ermitteln in alle Richtungen“

Die Polizei setzte alles in Bewegung: Zwei Hubschrauber überflogen den Park zunächst mit Wärmebildkameras, Beamte einer Hundertschaft durchsuchten das Gebiet. Ein Suchhund nahm den Geruch des Mädchens über ein Nachthemd auf. Der Spürhund fand eine Spur, verfolgte sie, führte die Polizisten aus dem Park. Doch dann verlor er die Spur wieder. Stieg das Kind an dieser Stelle möglicherweise in ein Auto? „Das muss nicht sein“, sagte ein Beamter im Park. „Es kommt leider vor, dass die Hunde die Spur wieder verlieren.“

Während die Suche in Chorweiler und Chorweiler-Nord noch andauerte, vernahmen die Ermittler Personen aus dem Umfeld des Mädchens. Vier Kripo-Beamte suchten Lea-Sofies Mutter in deren Wohnhaus auf, befragten auch die Nachbarn: „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte der Polizeisprecher. Zum Umfeld des Kindes und eventuellen familiären Problemen äußerte sich die Polizei nicht. Die Mutter und der Vater des Kindes leben seit kurzer Zeit getrennt.

Am Abend wurde die Suche ausgeweitet. Mehr als 150 Beamte durchsuchten den gesamten Stadtbezirk Chorweiler – auch Kellerräume und Tiefgaragen. Lea Sofie trug bei ihrem Verschwinden eine graue Jacke mit weißem Innenfell über einem rosafarbenen Pullover und eine graue Hose, dazu lilafarbene Stiefel. Zeugen, die das Kind gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter Telefon 0221/229-0 oder info@polizei-koeln.de zu melden.


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