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Unfallstatistik: Zahl der Unfallopfer im Norden steigt

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Die Neusser Landstraße ist auch in der Unfallstatistik 2012 wieder als Unfallschwerpunkt aufgeführt. Foto: Michael Bause
Die stadtweite Unfallkommission hat die Unfallstatistiken für das Jahr 2012 veröffentlicht. Im Kölner Norden ist es gefährlicher geworden. Vergangenes Jahr starben zwei Menschen auf Chorweilers Straßen, 25 Personen wurden verletzt.  Von
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Zwei Todesopfer, eine schwer verletzte und 24 leicht verletzte Personen - das ist die Bilanz aller Unfälle im Bezirk Chorweiler während des vergangenen Jahres. Sie fällt schlechter aus als im Jahr davor. 2011 wurden 10 Unfälle mit sieben Verletzten aufgenommen, im Jahr danach sind es 18. Weil an einem Unfall ein Bus beteiligt war, weist die Statistik für das Jahr erheblich mehr Verletzte aus. Zwölf Personen verletzten sich allein bei diesem Vorfall.

Je ein Unfall mit getötetem Verkehrsteilnehmer ereignete sich im Februar in Worringen und im April in Roggendorf/Thenhoven. Auf der Sankt-Tönnis-Straße stießen zwei Pkw ungebremst zusammen. Der 75 Jahre alte Fahrer des einen Wagens starb, die beiden Insassen des anderen erlitten schwere und leichte Verletzungen. Ein 28-Jähriger Quad-Fahrer kam von der Bruchstraße ab. Er prallte gegen einen Baum zwischen Roggendorf/Thenhoven und Blumenberg und starb. Als Ursache führt die Statistik überhöhte Geschwindigkeit an.

Vier weitere Unfallschwerpunkte

Im Zahlenwerk der stadtweiten Unfallkommission sind darüber hinaus vier Stellen aufgeführt, an denen häufiger Unfälle passierten. Keine der Stellen ist in der Vorjahresstatistik erwähnt. In Fühlingen bereitet vor allem die Kreuzung von Neusser Landstraße, Blumenbergsweg und Mennweg den Mitgliedern der Kommission Sorge. Fünf Unfälle ereigneten sich dort im vergangenen Jahr, davon zwei mit Radfahrern. Glücklicherweise erlitten nur zwei Beteiligte leichte Verletzungen. Hauptursache sind hier Autofahrer, die aus dem Mennweg auf die Neusser Landstraße abbiegen und Autofahrern dort die Vorfahrt nahmen. Die Beschilderung wurde überprüft und Büsche und Sträucher an der Kreuzung zurückgeschnitten, um für einen besseren Überblick zu sorgen. "Diese Kreuzung taucht immer wieder auf", sagt Sabine Bongenberg, Leiterin der Unfallkommission, die mit Polizisten und Mitarbeitern des Straßen- und Verkehrsamtes besetzt ist. "Langfristig hilft hier aber nur der Umbau zu einem Kreisverkehr", so Bongenberg weiter.

Die Unfallschwerpunkte im Kölner Norden. Foto: KStA-Grafik

Sechs Unfälle ereigneten sich an der Kreuzung von Volkhovener Weg und Toni-Welter-Straße in Volkhoven-Weiler. Bei drei davon missachteten Linksabbieger, die in die Toni-Welter-Straße zu fahren beabsichtigten, die Rechte des Gegenverkehrs. Die Verwaltung teilt mit, dass sie mit geänderten Markierungen auf der Fahrbahn die Abbiegespur deutlicher vom übrigen Verkehr trennen will. die Änderungen erfolgten im Februar. Ob die Kreuzung schon sicherer geworden ist, wollte Bongenberg noch nicht sagen. Das sei zu früh.

Geschwindigkeitskontrollen geplant

In Esch-Auweiler kollidierten viermal Fahrzeuge an der Kreuzung Am Baggerfeld, Am Braunsacker und Frohnhofstraße. Drei Menschen zogen sich dabei Verletzungen zu. Weil Autofahrer auf der Straße Am Baggerfeld rasen, hat die Unfallkommission die Polizei gebeten, an der Kreuzung, in deren Nähe die städtische Kindertagesstätte Am Braunsacker liegt, Geschwindigkeitskontrollen vorzunehmen.

In Roggendorf knallte es im vergangenen Jahr mehrfach, weil Autofahrer das Stoppschild an der Kreuzung Berrischstraße und Walter-Dodde-Weg ignorierten. Neue Haltelinien und eine bessere Beschilderung sollen das in Zukunft erschweren.

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