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Kommentar zum 1. FC Köln: Spektakel gibt es nicht umsonst

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Lieferten sich packende Zweikämpfe: Cheikh Gueye (l.) und FC-Angreifer Anthony Ujah. Foto: dpa
Eines war beim ersten Pflichtspiel des 1. FC Köln schnell zu erkennen: Unter Trainer Peter Stöger zeigt der FC mehr Offensivdrang und sorgt damit für mehr Unterhaltung. Ein alter Mangel war aber doch noch zu erkennen. Anstoß, der Kommentar.  Von
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Das 1:1 bei Dynamo Dresden bot neben vielen Action-Film-tauglichen Szenen auch ein paar erste zarte Einblicke in den 1. FC Köln der Ära Peter Stöger. Nun liegt die Messlatte nach dem Querpass-Rückpass-Fehlpass-Fußball der vergangenen Saison nicht sonderlich hoch, doch das Offensivkonzept verspricht eine klare Steigerung der Fußball-Ästhetik: Doppelpässe, Tempodribblings, Ideenreichtum. Mato Jajalo.

Den Zuschauern bietet die Entwicklung gute Unterhaltung. Allerdings wandelte sich auf der Tribüne das euphorische Herzklopfen einige Male in panisches Herzrasen. Die Video-Analysen der teilweise entblößten Kölner Abwehr werden bei Düsseldorfs Trainer Mike Büskens und seinen Zweitliga-Kollegen auf Interesse stoßen. Zumal Stöger sie als Folge und nicht als Fehler seines Systems deklarierte. Der Grundsatz ist klar: Wer mit sieben Spielern angreift, kann nicht – wie zuletzt – mit sechs Spielern verteidigen. Spektakel gibt es nicht umsonst.

Im adrenalingetränkten Glücksgas-Stadion fiel dabei kaum auf, das der FC trotz neuen Systems, neuen Trainers und neuer Spieler den Sieg in Dresden letztlich aus den gleichen Gründen verspielte, die im Vorjahr den Aufstieg verhinderten: Das zweite Tor wurde verpasst, eine Führung verspielt, nur Ujah traf.

Es bleibt viel Zeit, die Mängel zu minimieren. Ob attraktiver Risiko-Fußball dann mit dem Aufstieg belohnt wird, ist ungewiss. Sicher ist aber: Mit unattraktivem Fußball hat es auch nicht geklappt.

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