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Kommentar zur Sekundarschule: Land muss Hürden senken

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Wird keine Sekundarschule: Montessori-Hauptschule in der Bickendorfer Rochusstraße  Foto: Arton Krasniqi
Das Ergebnis der Befragung ist eindeutig: Eltern wollen keine Sekundarschule, dafür mehr Gesamtschulen. Die Politik muss handeln - und zwar schnell. Denn nur auf Neubauten zu hoffen reicht nicht.  Von
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Köln

Klarer hätte das Elternvotum nicht ausfallen können: Köln will die Sekundarschule nicht. Dass die Stadtverwaltung daraus die Konsequenzen zieht und ihren Schulentwicklungsplan überarbeiten wird, ist gut. Nun muss das Land die Rahmenbedingungen so ändern, dass auch ohne die vielerorts ungeliebte neue Schulform, auf die sich SPD, Grüne und CDU geeinigt, ein attraktives und leistungsfähiges Bildungsangebot seinen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten kann.

In Köln etwa fehlen Hunderte Gesamtschulplätze – nicht nur weil Eltern sich diese Schulform wünschen, sondern auch weil die Stadt weitere integrative, moderne Angebote braucht. Dabei nur auf Neubauten wie den einer möglichen Helios-Schule in Ehrenfeld zu setzen, reicht nicht, denn Schulneubauten brauchen halbe Ewigkeiten. Es muss schnell gehandelt werden.
Das Land muss der Stadt erlauben, die vorhandenen Schulgebäude und Kapazitäten nutzen zu können. Dazu müssen die Hürden zur Gründung neuer Gesamtschulen gesenkt werden.

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