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Internetshopping: Kaninchenstreu statt eines iPads

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Im Apple-Store ist das iPad heiß begehrt, im Internet wird der Tablet-PC manchmal zu verdächtig günstigen Preisen angeboten.  Foto: AFP
385 Euro für ein iPad? Das klingt verlockend. Im Internet wimmelt es vor solchen Angeboten. Verbraucher sollten allerdings lieber nicht zugreifen, wenn es sich nicht um eine vertrauenswürdige Internetseite handelt. Sonst gibt es nur Ärger.  Von
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Düsseldorf

Ein iPad online für 385 Euro kaufen? Da muss man zugreifen, oder? Lieber nicht, wenn es sich nicht um eine Internetseite handelt, die bekanntermaßen vertrauenswürdig ist. Sonst hat man schnell 385 Euro investiert aber nichts dafür bekommen, außer Ärger und Stress. Das zeigt der Fall der Internetseite "ecomobile24.de“. Dabei soll es sich um einen so genannten Fake-Shop handeln, der Nutzern Waren anbietet, die sich bei Lieferung und nach Bezahlung per Nachname gar nicht im Paket befinden. „Viele Menschen denken immer noch, dass die Bezahlung per Nachname eine sichere Methode ist, denn es gibt ja quasi die Ware im Austausch für das Geld“, sagt Georg Tryba von der Verbraucherzentrale NRW.

Transparenz des Unternehmens ist entscheidend

Der Fall von „ecomobile24“ beweist das Gegenteil. Der Postbote brachte zwar das Paket, doch befand sich darin statt des iPads Kaninchenstreu. Auch der Bote war nicht echt, sondern entpuppte sich als verkleideter Mitarbeiter von „ecomobile24.de“. Mittlerweile ist der Internetshop im Netz nicht mehr aktiv.

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Wirklich schützen könne man sich bei Kauf im Netz nicht, da auch die Gütesiegel,  mit denen einige Online-Shops werben, oft nicht besonders aufschlussreich seien, sagt Tryba. Es gilt: Je mehr ein Unternehmen von sich Preis gibt, umso vertrauenswürdiger ist es. Der Händler selbst kann nämlich entscheiden, wie viel Transparenz er bietet. Ein Anhaltspunkt für einen seriösen Anbieter ist das Impressum und eine Telefonnummer oder das „http“ vor der eigentlichen Web-Adresse.

Am besten Ware auf Rechnung bestellen

Anbieter wie Amazon oder Ebay hingegen setzen  auf das Thema Sicherheit und gewährleisten eine Erstattung des Kaufpreises, sollte der Käufer betrogen werden. „Bezahlsysteme wie Paypal sind vertrauenswürdig und schützen den Verbraucher“, sagt Tryba. Der beste Weg sich zu schützen sei immer die Bezahlweise. Entgegen vieler Annahmen ist auch die Abrechnung per Kreditkarte nicht sicher. „Nur per Bankeinzug hat man eine Chance, das Geld wiederzubekommen. Am allerbesten ist, Ware auf Rechnung zu bestellen. So kann man erst prüfen, was man bekommen hat und anschließend bezahlen. Die Zahlung per Nachname, Vorkasse oder Kreditkarte sollte man vermeiden“, so Tryba.

Bei vielen Firmen ist ein Kauf auf Rechnung oder per Bankeinzug nicht möglich oder es wird mit einem Preisnachlass geworben, sollte man sich für eine andere Bezahlweise entscheiden. Der Experte von der Verbraucherzentrale rät, auf den Preisnachlass zu verzichten oder sich auf anderen Internetseiten nach dem gewünschten Artikel umzusehen. Unrealistisch günstige Angebote sollten aber ohnehin misstrauisch machen, denn solche Schnäppchen sind meistens einfach zu schön um wahr zu sein.

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