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Onlinedienst: Google Reader abgeschaltet

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Google hat vor dem Europäischen Gerichtshof einen wichtigen Etappensieg im Streit um ein „Recht auf Vergessenwerden“ im Internet errungen.  Foto: dpa
Google hat eines seiner beliebtesten Web-Tools, den Google Reader abgeschaltet. Wer auch in Zukunft nicht auf die Zusammenstellung der neusten Beiträgen seiner liebsten Internetseiten verzichten will, findet im Netz einige Alternativen.
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Am 1. Juli hat das Unternehmen Google eines seiner beliebtesten Web-Tools abgeschaltet: den Google Reader. Zu gering sei das Nutzerinteresse gewesen, so die Begründung. Der Reader bot die Möglichkeit, Beiträge von Websites und Blogs zu abonnieren und schnell gesammelt in einer einzigen Übersicht zu lesen. Der Nutzer erhielt im Prinzip auf Wunsch eine personalisierte Internet-Zeitung mit für ihn relevanten Informationen.

Auch ein anderes Feature war unter den Nutzern des Dienstes beliebt: Egal, mit welchen Programmen und auf welchen Geräten man seine Feeds und Postings lesen wollte, überall waren die Informationen synchron, sodass man mit den verschiedensten Apps und Diensten seine Feeds lesen konnte, ohne dabei Beiträge vorgesetzt zu bekommen, die man bereits abgearbeitet hatte.

Drei Alternativen zu Google Reader

Feedly: Wer die Feature des Google Reader lieb gewonnen hatte, der dürfte sich recht schnell mit Feedly angefreundet haben. Feedly kann spartanisch aussehen wie Google - oder die Artikel der abonnierten Seiten mit bunten Kacheln darstellen, ganz wie der Nutzer es möchte. Beiträge lassen sich an diverse soziale Netzwerke weiterreichen, ein Zähler zeigt die Popularität eines Eintrags im Social Web an. Der cloudbasierte Web-Dienst funktioniert auch auf iOS- und Android-Geräten und synchronisiert über die Geräte hinweg, welche Geschichten Sie schon gelesen haben.

Newsblur: Der in Deutschland weitgehend unbekannte Dienst versteht sich als Weiterentwicklung des Google-Readers. So können Nutzer hier Feeds und einzelne Artikel bzw. Videos mit anderen Nutzern teilen. Wie Feedly lässt sich das Toolauch über ein Web-Interface sowie auf Android- und iOS-Geräten nutzen. Bis zu 64 Seiten lassen sich kostenlos abonnieren.

AOL-Reader: Auch AOL hat schnell auf Googles Reader-Aus reagiert und ein eigenes Angebot entwickelt. Die Betaversion beherrscht die wichtigsten Funktionen, Beiträge lassen sich einfach an soziale Netzwerke durchreichen, Tastaturbefehle funktionieren, und neue Beiträge landen schnell in der aufgeräumten Reader-Oberfläche. Auch Vorschaubilder lassen sich einblenden. (mbo)

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