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KVB: Haltestellenbau sorgt für Ärger

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Bei rollenden Verkehr sollen die nächsten Haltestellenumbauten in Ehrenfeld - hier die Station Gutenbergstraße - erfolgen. Foto: Rösgen
Die Umrüstung der KVB-Stationen in Ehrenfeld dauert voraussichtlich noch Jahre. Noch ganz frisch ist der Ärger um die gescheiterten Ausschreibungen zum Umbau der Station Gutenbergstraße.  Von
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Längst noch nicht abgehakt ist das Thema Haltestellenbau für die Ehrenfelder. Auf Jahre hinaus wird an den KVB-Stationen gewerkelt werden. Der Grund für die stets sehr umfangreichen und langwierigen Bauarbeiten ist jedes Mal derselbe: Barrierefreiheit. Dabei werden die Bahnsteige auf 90 Zentimeter Höhe angehoben, damit ein stufenloses Ein- und Aussteigen in die KVB-Wagen ermöglicht wird.

Noch ganz frisch ist der Ärger um die gescheiterten Ausschreibungen zum Umbau der Station Gutenbergstraße der KVB-Stadtbahnlinie 5. Mit einer „bitterbösen Beschwerde“ wandte sich jetzt die Vorsitzende des Bewohnerbeirats, Else Gründel, an KVB-Chef Jürgen Fenske. „Ausgerechnet die schwer- und schwerstbehinderten Senioren lässt man hängen“, hieß es in dem Schreiben. Die Station, die unmittelbar am Seniorenheim Theo-Burauen-Haus liegt, wird möglicherweise erst im nächsten Jahr barrierefrei umgestaltet. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld drängte zwar darauf, dass sich dort noch bis zum Jahresende etwas bewegt, aber die Chancen dafür schätzte Uwe Grimsehl vom Amt für Brücken und Stadtbahnbau als eher gering ein.

Nächste Baustelle kommt schon 2014

An der Liebigstraße nimmt das Haltestellenbauwerk allmählich Form an.
An der Liebigstraße nimmt das Haltestellenbauwerk allmählich Form an.
Foto: Rösgen

Immerhin muss für den Auftrag erst noch ein Bauunternehmen gefunden werden. Wer immer dies sein wird, er muss in der Lage sein „unterm laufenden Rad“ zu bauen. Das bedeutet, dass die Stadtbahn während der Bauphase weiterfährt und dass an der Station provisorische Plattformen zum Ein- und Aussteigen errichtet werden müssten. Auch auf eine Straßensperrung soll verzichtet werden.

Die nächste große Baustelle erwartet Fahrgäste der KVB sowie die Anwohner schon im Jahr 2014. Dann soll der oberirdische Bereich der Station Venloer Straße/Gürtel (Linie 13) mit barrierefreien Bahnsteigen ausgestattet werden. Auch dies soll bei laufendem Betrieb geschehen. Detaillierte Pläne über eine Ersatzhaltestelle gibt es aber noch nicht. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld gab jetzt erst einmal ihre Zustimmung für die weitere Planung, für die 120 000 Euro benötigt werden. Nach einer – so die Verwaltung – „ersten groben Kostenschätzung“ soll der Umbau der Station Venloer Straße/Gürtel 2,5 Millionen Euro verschlingen. Vor allem die Anpassung der Treppen zur U-Bahn-Station werde kostenintensiv, erklärte Alexander Knecht, Sachgebietsleiter im Amt für Brücken und Stadtbahnbau den Bezirksvertretern.

Prioriäten beim Umbau

Arbeiten während der Verkehr weiter rollt: Auf der Subbelrather Straße ist das zurzeit der Normalzustand für die Leute vom Bau.
Arbeiten während der Verkehr weiter rollt: Auf der Subbelrather Straße ist das zurzeit der Normalzustand für die Leute vom Bau.
Foto: Roesgen

In der Prioritätenliste zur Umrüstung der KVB-Haltestellen ist die Station Subbelrather Straße/Gürtel als nächste vorgesehen. Voraussichtlich wird hier also im Jahr 2015 gebaut. Es werde noch untersucht, ob bei dieser Gelegenheit eine Zusammenlegung mit der Haltestelle Nußbaumerstraße verwirklicht werden kann.

Für den Umbau der übrigen Haltestellen auf der Gürtelstrecke gibt es noch keine konkreten Termine. In Ehrenfeld wären dies die Stationen Weinsbergstraße sowie Oskar-Jäger-Straße.

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