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Straßenmängel: Sanierung unumgänglich

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Unübersehbar ist der Schaden auch an dieser Brücke in Konradsheim auf der K 23. Eine Machbarkeitsstudie ist bereits in Auftrag. Foto: Dr. Horst Komuth
Der Rhein-Erft-Kreis und der Landesbetrieb Straßenbau müssen kräftig in die Straßen in Erftstadt investieren. Viele Brücken und Straßen müssen saniert werden. Kierdorf und Gymnich stehen ganz oben auf der Liste.  Von
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Eine ganze Reihe von Brücken und Straßen muss in Erftstadt saniert oder sogar komplett erneuert werden. Das erfuhren die beiden SPD-Stadtverordneten Bernd Bohlen und Uwe Wegner auf eine Ratsanfrage.

Laut Landesbetrieb Straße stehen auf der Prioritätenliste, die jährlich aktualisiert werde, die Ortsdurchfahrten von Kierdorf und Gymnich ganz oben auf der Liste. Erneuert werden müsse dringend auch die Landstraße 162 zwischen Ahrem und Friesheim sowie zwischen Niederberg und Friesheim. Die Mühlenbachbrücke in Konradsheim auf der Landstraße 162 müsse sogar komplett neu gebaut werden.

Auch der Kreis muss investieren. Dazu zählen vordringlich eine Sanierung der Kreisstraße 23 im Bereich zwischen der alten Kreisstraße 52 und Herrig sowie ein Ausbau der Kreisstraße 44 zwischen Konradsheim und dem Kreisel Blessemer Straße. Für diese Vorhaben ist laut Stadtverwaltung beim Kreis bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Ausgebaut werden soll die Kreisstraße 45 zwischen Ortsausgang Oberliblar und Kreisstraße 44. Dieser Bereich wird vor allem von Pendlern auf dem Weg zum Bahnhof genutzt.

Bereits vor mehreren Jahren war laut Kreisverwaltung der Bau durchgängiger Gehwege an der Kreisstraße 23 (Friesheimer Straße) in Erp von der Stadt angedacht gewesen. Der Kreis habe seinerzeit signalisiert, in das Projekt mit einzusteigen. Das sollte nicht nur der Sicherheit der Fußgänger dienen, sondern auch die Qualität des Straßenoberbaus verbessern.

Was die Brücken auf Kreisstraßen betrifft, liegen die Prüfergebnisse aus dem vergangenen Jahr noch nicht vor. Eine Dringlichkeitsliste für diese Bauwerke gibt es laut Kreisverwaltung nicht. Würden Mängel festgestellt, sollten die beauftragten Ingenieurbüros sogleich Vorschläge für eine Sanierung einschließlich Kostenschätzung machen. Für Schutzeinrichtungen an Brücken, wie Geländer oder Schutzplanken, hat der Kreis im Haushalt 2013 einen Betrag von 200 000 Euro veranschlagt.

Brücken werden alle drei Jahre einer Sichtprüfung und alle sechs Jahre einer Hauptprüfung mit Untersuchung des Materialzustands und der Statik unterzogen. Nach Fertigstellung des Radwegs zwischen Erp und Friesheim hat für die Kreisverwaltung nun der Bau eines Radwegs zwischen Lechenich und Bliesheim Priorität, ebenso entlang der K 46 zwischen Kierdorf und Dirmerzheim und eine Verlängerung des Radweges an der K 44 bis zur Landstraße 163 in Konradsheim.

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