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Vitamin C, Anthocyane: Beeren schützen Herz und Kreislauf

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Sie sind lecker, leicht und gesund: Frische Erdbeeren sollte man genießen.  Foto: dpa
Sie schmecken herrlich süß oder erfrischend sauer und haben jetzt Saison: Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren. Doch das ist längst nicht alles. Die kleinen farbenprächtigen Früchte sind ganz nebenbei auch noch richtige Gesundmacher.
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Sie sind klein, aber sie haben es in sich. Vor allem die dunklen Beerenfrüchte stecken voller gesunder Stoffe, die unseren Stoffwechsel fit halten und die Zellen unseres Körpers schützen. In Brombeeren, Blaubeeren und schwarzen Johannisbeeren sind besonders viele Anthocyane enthalten. Diese Pflanzenstoffe sorgen für die Farbe der Beeren. Doch sie können noch mehr.

Denn sekundären Pflanzenstoffen wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Sie helfen dabei, freie Radikale im Körper abzufangen. Anthocyane halten die Zellen elastisch, beugen so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und stärken die Immunabwehr. Auch das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen sollen die Stoffe, die zur Gattung der Flavonoide zählen, senken.

Schwarze Johannisbeeren sind Vitaminbomben

Die gesunden Beeren schmecken unverarbeitet oder als Desserts, zum Beispiel als rote Grütze.
Die gesunden Beeren schmecken unverarbeitet oder als Desserts, zum Beispiel als rote Grütze.
Foto: dpa-tmn

Daneben sind viele der kleinen Beeren auch richtige Vitaminbomben. Allen voran schwarze Johannisbeeren. Sie können mit rund 180 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Beeren aufwarten. Mehr als vier Mal so viel wie ihre roten Schwestern. Als prima Vitamin-C-Spender sind Erdbeeren schon lange bekannt. In den roten Früchten stecken immerhin noch 60 Milligramm pro 100 Gramm.

100 Milligramm Vitamin C täglich sollten Erwachsene zu sich nehmen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die sind mit einer Portion frischer Erdbeeren oder gemischter Beerenfrüchte schnell gedeckt. Kalorienarm sind die Früchte obendrein. Wer sie mit Himbeeren mischt, tut gleichzeitig noch etwas für seine Verdauung, denn die empfindlichen Beeren enthalten viele Ballaststoffe.

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Am besten schmecken die Beeren im Sommer ganz frisch. Idealerweise sind sie deshalb aus der Region, vielleicht ja sogar selbst gepflückt. Je mehr Zeit zwischen Pflücken und Verzehr vergeht, desto mehr Vitamine und Nährstoffe gehen verloren. Außerhalb der Saison ist es deshalb sinnvoll, auf tiefgefrorene Früchte zurückzugreifen. Werden Himbeeren, Brombeeren oder Johannisbeeren nach der Ernte schnell eingefroren, bleiben Vitamine und andere Nährstoffe erhalten. (ef)

Erdbeere, Himbeere und Co. Was die bunten Beeren im Einzelnen so gesund macht, lesen Sie in der Bildergalerie.

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Quelle: Onmeda

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