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Euskirchener Jugendvilla: Völler zeichnet Jugendzentrum aus

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Super B-Note, aber leider kein Treffer: Rudi Völler beim Prominenten-Torwandschießen für den guten Zweck in Wißkirchen.  Foto: Claudia Hoffmann
Das Team der Euskirchener Jugendvilla hat den ersten Platz beim AOK-Förderpreis „Starke Kids“ belegt. Preisgeld und Urkunden wurden von Rudi Völler übergeben. Auch das DRK-Familienzentrum Schönau erhielt einen Preis.  Von
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Die kleinen Magier in der Euskirchener Jugendvilla verfügten am Dienstagnachmittag über ganz besondere Kräfte: Sie konnten einen Hexenschuss wegzaubern. Wie das funktioniert? Ganz einfach: mit Singen, Lachen und den richtigen Kniffen in Sachen Bewegung.

Stolz nahm die Truppe die Urkunden von AOK-Gesundheitsbotschafter Rudi Völler entgegen. Mit der „Kinderrückenschule“, bei dem Haltungsschäden durch Spaß an Bewegung vorgebeugt und das Körperbewusstsein gefördert werden, hat das Integrative DRK-Familienzentrum Schönau unter der Leitung von Trudi Baum den zweiten Platz beim AOK-Förderpreis „Starke Kids“ belegt.

2000 Euro Preisgeld

Nach den positiven Erfahrungen im vergangenen Jahr, soll auch die Grundschule Bad Münstereifel-Mutscheid in das Kindergarten-Projekt eingebunden werden, um sicherzustellen, dass das Erlernte weitergeführt wird.

Das Schönauer Konzept wurde von der Jury, bestehend aus Landrat Günter Rosenke, Medizinern, Vereinsfunktionären, Pädagogen und Pressevertretern, mit einem Preisgeld von 2000 Euro belohnt.

Bei der Fülle der Einsendungen (16 Einrichtungen aus dem Kreis hatten sich an der vierten Auflage des AOK-Wettbewerbs beteiligt) war den Juroren die Entscheidung nicht leicht gefallen. Die Ideen reichten vom „naturnahen Bewegungsparcours“ (Kita Eicks) über die „Discopause“ (Hermann-Josef-Grundschule Euskirchen) bis zur Kampagne „Fit for Teens“ (TuS Arloff-Kirspenich).


Bevor die Schönauer „Zauberlehrlinge“ die Bühne gestürmt hatten, durften die Stephanusschüler aus Zülpich über den dritten Platz jubeln. Sie waren mit dem Projekt „Fußball macht Spaß – auch wenn man nicht immer gewinnt“ ins Rennen gegangen. In Kooperation mit dem SC Enzen-Dürscheven wird Kindern und Jugendlichen mit Behinderung der Zugang zum Vereinsfußball ermöglicht.

„Bleibt dran – auch wenn es nur ein Hobby ist!“
Rudi Völler

Strahlender Sieger war das Team der gastgebenden Euskirchener Jugendvilla, in der täglich rund 60 Kinder und Jugendliche betreut werden. Das Präventionsprojekt mit dem Titel „Gesundes Essen auf Bewährung – Ade Pommes, Pizza & Co.“ basiert auf mehreren Säulen: dem Bereich Ernährung, in dem über gesundes Essen in Theorie und Praxis informiert wird oder auch Bio-Bauernhöfe besucht werden, ferner dem Feld der Bewegung mit Ausdauertraining, Koordinations- und Mannschaftsspielen.

Dazu werden den Jugendlichen verschiedene Entspannungstechniken vermittelt. Von der breiten Aufstellung und der Nachhaltigkeit der Aktionen war auch Schirmherr Rudi Völler begeistert. Sein Rat an alle Kids: „Klar darf es auch mal ein Hamburger sein. Aber er darf nicht zum Hauptbestandteil eurer Ernährung werden. Gesundes Essen und Sport sind wichtig. Ob Fußball oder Tanzen. Bleibt dran – auch wenn es nur ein Hobby ist!“

Professor Matthias Grünke (SC Enzen-Dürscheven) und Edeltraud Lorenzen (Stephanusschule Bürvenich) freuten sich über die Urkunde aus den Händen von AOK-Kinder- und Jugendgesundheitsbotschafter Rudi Völler. Foto: Claudia Hoffmann

Hiernach sprintete der ehemalige Nationaltrainer und amtierende Sportchef von Bayer Leverkusen zur nächsten Veranstaltung für den guten Zweck und stellte sich im Prominenten-Torwandschießen des SC Wißkirchen dem Duell mit Jeannette Gräfin Beissel von Gymnich, das allerdings ohne echten Treffer bleiben sollte.

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Charmant gab Völler den „knappen 0:0-Sieg“ an die Gräfin weiter und stockte bei der anschließenden Scheckübergabe den Erlös von 4000 Euro im Namen seines Arbeitgebers um die gleiche Summe auf.

Gräfin Beissel freute sich über die Spende an ihre Stiftung, die sich der Hilfe von Kindern und Jugendlichen verschrieben hat, die in ihren Familien Leid, Gewalt, Missbrauch und Verwahrlosung erlebt haben.

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