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Richtfest: Kindergarten ist Anfang Juni fertig

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Eugebau-Geschäftsführer Oliver Knuth (rechts) lauschte auf dem Gerüst der neuen Kita dem Richtspruch des Zimmermanns. Foto: Tim Nolden
Der Bau des Kindergartens an der Mitbachaue liegt finanziell und zeitlich voll im Plan. 40 Plätze entstehen in der neuen Kindertagesstätte auf 590 Quadratmetern Nutzfläche. Der Schwerpunkt liegt auf der U-3-Betreuung.  Von
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Der erste Dank von Oliver Knuth ging an die Anwohner der Straße „Am Mitbach“. Vor ihren Häusern entsteht nämlich zurzeit die neue Kindertagesstätte an der Mitbachaue. Nicht jeder wäre davon begeistert, einen Kindergarten vor die Türe gesetzt zu bekommen, aber in diesem neuen Wohngebiet gab es durch die gute Kommunikation zwischen Bauherr und Anwohnern keine Probleme. Das hob Knuth als Geschäftsführer der Euskirchener Gemeinnützigen Baugesellschaft (Eugebau) lobend hervor.

Wenn alles gut geht, kann die neue Tagesstätte schon Anfang Juni dem Kinderschutzbund als Träger übergeben werden. Am Freitagvormittag fand aber erst einmal das Richtfest statt. Oliver Knuth musste den letzten Nagel in den Rohbau setzen, damit der Richtspruch aufgesagt werden konnte. Traditionell wird erst dann gefeiert, wenn der Rohbau komplett fertig ist.

40 Plätze entstehen in der neuen Kindertagesstätte auf 590 Quadratmetern Nutzfläche. „Der Schwerpunkt liegt auf U-3-Plätzen“, erklärte Bernd Kolvenbach, Vorstandsvorsitzender des Kinderschutzbundes im Kreis Euskirchen. 25 der 40 neuen Plätze sind für die U-3-Betreuung vorgesehen. Zwei Gruppen mit je zehn Kindern unter drei Jahren und eine Gruppe mit 20 Kindern, von denen fünf unter drei sind, werden am 1. August ihren Betrieb aufnehmen. Die Plätze sind schon allesamt ausgebucht, und viele Eltern nutzten die Einladung zum Richtfest, um sich die zukünftige Kita im Rohbau anzuschauen.

Eltern spielen wichtige Rolle

Die Elternschaft wird überhaupt eine große Rolle spielen, denn geleitet wird die Einrichtung von der Elterninitiative „Mitbachaue“, die unter dem Dach des Kinderschutzbundes agiert. Im Jahreswechsel werden Mitglieder der Initiative den Vorstand übernehmen. „Diese Eltern haben dann die Funktion des Chefs“, erläuterte Kolvenbach. Auf dieses Modell setzt der Kinderschutzbund auch schon in anderen Kindertagesstätten, beispielsweise in der Kita Nilpferd an der Nordstraße.

Oliver Knuth erklärte, man sei deshalb mit dem Projekt so gut vorangekommen, weil viele Institutionen Hand in Hand gearbeitet hätten. Der Eugebau-Geschäftsführer berichtete, dass die Stadt den Trägeranteil des Kinderschutzbundes übernommen habe, so dass das Projekt überhaupt entstehen konnte. Außerdem dankte er dem Erftverband, weil er einige Flächen für das Grundstück für eine kleine symbolische Pacht zur Verfügung gestellt hatte.

Den Bau des 1,77-Millionen- Projektes übernahm die Grevenbroicher Firma Reuter Bauunternehmen. Sie hat sich in Euskirchen bereits einen Namen mit dem Bau des Kulturhofes gemacht. Auch jetzt lobte Knuth die Zusammenarbeit mit der Firma, der es zudem gelingt, das geplante Budget einzuhalten.

Zum Dank für das Vertrauen überreichte Georg Schmidt von Reuterbau Bürgermeister Dr. Uwe Friedl ein Spielgerät für die Euskirchener Kinder, das seinen Platz an der neuen Kita finden soll.

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