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Südstadtregentin : Fulminanter Start von Christa I.

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Christa I. (Giele) wurde in der voll besetzten Aula der Marienschule als zehnte Regentin der Südstadt proklamiert. Foto: Steffi Ackermann
Immer ein fröhliches Lachen auf den Lippen, nahm das waschechte Oeskerchener Mädchen Christa Giele die Insignien ihrer Regentschaft entgegen und verteilte ordentlich Strüßje, Orden und natürlich Bützje.  Von
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„Ihr Lachen soll zum Markenzeichen der Session werden“, wünschte sich Südstadt-Herold Peter Barth. Dies fällt der am Samstag proklamierten Südstadtregentin Christa I. (Giele) ganz offensichtlich nicht schwer. Immer ein fröhliches Lachen auf den Lippen, nahm sie die Insignien ihrer Regentschaft entgegen und verteilte ordentlich Strüßje, Orden und natürlich Bützje.

Christa Giele ist ein waschechtes Oeskerchener Mädel und lebt mit Mann Oliver, Sohn Michael, zwei Hunden und zwei Katzen mitten in der Euskirchener Innenstadt. Nach dem letzten Südstadtzug hatte sie sich spontan für die Regentschaft entschieden, nachdem sie bei der damaligen Regentin, ihrer jetzigen Adjutantin Gaby Balduwein, eine Probefahrt machen konnte.

Mit Kleid und Krönchen zog sie nun als zehnte Regentin der Südstadt am Samstag in die voll besetzte Aula der Marienschule ein. Ihr Motto: „Als ühr Regentin jemeinsam mött üsch scherze, laache, fiere, en de Freud sich janz verliere. Jett anderes hann ich nett em Sinn, ich jlöv, dat krieje mir schon hin.“

Herbes Schneewittchen

Gesagt, getan und so startete die 36-Jährige mit einem bunten Karnevalsprogramm in ihre Regentschaft. Den Auftakt machte traditionell der Spielmannszug der Feuerwehr Euskirchen. Direkt weiter ging es mit Musik zum Mitsingen von der Kölner Band „Kläävbotze“. Tänzerische Beiträge gab es von der Tanzgarde der IG Südstadt und, außer Konkurrenz, dem Südstadttraumballett. Das Herrenballett stand nach langem, intensivem Training in vollem Kostüm als „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ auf der Bühne. Zur Musik des gleichnamigen Films (gesungen von Otto Waalkes) marschierten die Zwerge über die Bühne, im Mittelpunkt das schwarzgelockte, wenn auch etwas herbe Schneewittchen. Keine Chance hatten die Zwerge gegen den bekrönten Prinzen auf seinem Steckenpferd, dem aus dem Publikum sogar Damenhöschen zuflogen.

er auf Inline-Skates einfahrende „Feuerwehrmann Kresse“ sorgte für lautes Gelächter im Publikum. Mit Helm und Feuerwehrschlauch ausgestattet, erzählte er von Pannen nicht nur in Sachen Brandbekämpfung, sondern auch im Ehebett. Abgelöst wurde er auf der Bühne von Olaf Henning, der das Publikum mit seinen Hits wie „Die Manege ist leer“ und „Cowboy und Indianer“ von den Stühlen riss.
Es folgten Auftritte der Treuen Husaren Blau-Gelb aus Köln und des Trios „Radedoll“. „Die jungen Trompeter“ alias Markus und Peter Rey unterhielten die rund 250 bunt kostümierten Gäste mit Karnevalsklassikern, und die Showtanzgruppe „High Energy“ aus Billig heizte dem Publikum noch einmal in lila Dirndls mit ihrem „Hüttenzauber“-Tanz ein.

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