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Ferrari-Lockvogel: Alonso ködert Rivalen Vettel

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Sebastian Vettel (r.) und Fernando Alonso gemeinsam bei der Champagner-Dusche. Foto: dpa
Auch wenn zwischen Fernando Alonso und Sebastian Vettel eine große Rivalität herrscht, könnte sich der Spanier eine gemeinsame Zeit mit dem dreifachen Weltmeister im Ferrari-Rennstall vorstellen. „Warum nicht?“, fragte Alonso: „Wir respektieren uns sehr.“
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Köln

Ex-Weltmeister Fernando Alonso hat Formel-1-Champion Sebastian Vettel eine regelrechte Einladung zum Wechsel zu Ferrari ausgesprochen. Mit einem Seitenhieb auf dessen Team Red Bull erklärte der Spanier auf Leserfragen in der Sport Bild: „Ja, jeder große Champion sollte für Ferrari fahren, wenn er die Möglichkeit hat. Das gilt auch für Sebastian.“

Ferrari sei eben „mehr als ein Formel-1-Team“, sagte Alonso: „Die Formel 1 ohne Ferrari, das ist nicht vorstellbar. Umgekehrt genauso. Für andere Teams gilt das nicht. Die kommen und gehen. Einige Automobilhersteller steigen ein und hauen dann wieder ab. Genauso einige Privat-Teams oder Energy-Drink-Hersteller. Ferrari ist immer da.“

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Den Weltmeister der vergangenen drei Jahre könnte sich der Champion von 2005 und 2006 auch durchaus als Teamkollege vorstellen. „Warum nicht?“, fragte Alonso: „Ich glaube, wir respektieren uns beide sehr, und für das Team wäre es gut, wenn wir beide zusammen fahren würden. Allein, weil wir so die Perfomance des Autos und auch die Punkte maximieren könnten. Fakt ist: Ich werde noch einige Jahre für Ferrari fahren und jeden Teamkollegen akzeptieren, den Ferrari will. Auch die Kombination mit Sebastian.“

Nachdem er in den vergangenen Jahren desöfteren die Leistungen des Deutschen kleingeredet hatte, ist der Respekt Alonsos offenbar gewachsen. Sein größter Gegner sei nun nicht mehr Red-Bull-Technikguru Adrian Newey stellte der 31-Jährige deshalb klar: „Sebastian macht den besten Job. Also liegt er vorne.“

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Auch den derzeitigen WM-Sechsten Nico Rosberg, der im Mercedes schon zwei Saisonsiege feierte, lobte Alonso in den höchsten Tönen. „Mich überrascht Nico nicht“, sagte er: „Wir haben schon in den vergangenen Jahren gesehen, dass Nico Michael (Rekordweltmeister Michael Schumacher d. Red.) geschlagen hat. Das hat er nicht geschafft, weil Michael das Fahren verlernt hat. Nico hat da schon fantastische Arbeit geleistet und wird immer besser. Für mich gehört er in diesem Jahr zu den Favoriten.“ (sid)

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