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Formel-1-Boss: Ecclestone-Anklage steht kurz bevor

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Bernie Ecclestone. Foto: Getty Images
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone soll einem Medienbericht zufolge noch im Mai wegen Bestechung angeklagt werden. Demnach habe die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen den 82-jährigen Briten abgeschlossen, noch vor Pfingsten sei die Anklage möglich.
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München

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone soll nach Informationen der Süddeutschen Zeitung noch im Mai vor dem Landgericht München wegen Bestechung angeklagt werden. Das berichtet das Blatt in seiner Wochenendausgabe. Demnach habe die Münchner Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen den 82-jährigen Briten abgeschlossen, noch vor Pfingsten sei die Anklage möglich. Sollte das Gericht zu der Überzeugung gelangen, die Anschuldigungen seien stichhaltig genug für einen Prozess, dann sei mit dem Beginn nicht vor Herbst dieses Jahres zu rechnen.

Ecclestone soll dem früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld im Zuge des Verkaufs einer Formel-1-Beteiligung der BayernLB an den britischen Investor CVC gezahlt haben. Der mittlerweile zu achteinhalb Jahren Haft verurteilte Gribkowsky soll Ecclestone bei der Münchner Staatsanwaltschaft schwer belastet haben, der Brite bestreitet die Vorwürfe und behauptet, Gribkowsky habe ihn erpresst. Auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung wollten sich weder die Münchner Staatsanwaltschaft noch die Anwälte Ecclestones zu einer kurz bevorstehenden Anklage äußern. (sid)

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