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Starke Regenfälle: Qualifying in Melbourne verschoben

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Sebastian Vettel beim Qualifying in Melbourne Foto: Getty Images
Das erste Qualifying der neuen Saison muss aufgrund starker Regenfälle in Melbourne verschoben werden. Nach einigen Verzögerungen wurde die Qualifikation nach dem ersten Durchgang abgebrochen. Die schnellste Zeit im Regen fuhr Nico Rosberg.
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Der Auftakt der neuen Formel-1-Saison ist buchstäblich in Wasser gefallen. Aufgrund von heftigen Regenfällen in Melbourne wurde die Fortsetzung des Qualifyings nach dem ersten Durchgang auf Sonntagvormittag um 11.00 Uhr Ortszeit (1.00 Uhr MEZ/RTL und Sky) verschoben.

Schon vor der endgültigen Entscheidung hatten die Wassermassen für einige zeitliche Verzögerungen gesorgt und den Zuschauern im Albert Park einige spektakuläre Unfälle beschert, die zum Glück alle glimpflich verliefen. Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fuhr im Red Bull bei kaum repräsentativen Bedingungen die siebtbeste Zeit. „Ich denke, bei diesen Bedingungen ist eine Verschiebung die beste Entscheidung“, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko: „Unser Auto macht derzeit einen guten Eindruck, wir sind zuversichtlich für Sonntag.“

Die schnellste Zeit gelang Mercedes-Pilot Nico Rosberg (Wiesbaden) in 1:43,380 Minuten vor Vizeweltmeister Fernando Alonso (Spanien) im Ferrari. „Es war sehr rutschig und wirklich riskant“, sagte Rosberg: „Trotzdem ist es schade. Das Auto war wirklich gut, ich bin mit den Bedingungen zurechtgekommen. Es hätte heute gut weitergehen können für uns. Bei normalen Bedingungen wird es morgen sicher schwierig, ganz vorne mit dabei zu sein.“

Auch Vettels Teamkollege Mark Webber (5./Australien), Mercedes-Neuzugang Lewis Hamilton (10.), McLaren-Pilot Jenson Button (8./England) sowie Sauber-Pilot Nico Hülkenberg (13./Emmerich) und Adrian Sutil (16./Gräfelfing) qualifizierten sich für Q2. Hamilton beschädigte seinen Boliden ebenso nach einem Dreher auf der nassen Strecke wie Ferrari-Pilot Felipe Massa, Sauber-Fahrer Esteban Gutierrez sowie die beiden Caterham-Piloten Giedo van der Garde und Charles Pic.

Angesichts des engen Terminkalenders am Rennwochenende im Albert Park war Martin Whitmarsh nicht zufrieden mit der Entscheidung. „Ich würde lieber heute fahren“, sagte der McLaren-Teamchef: „Das Rahmenprogramm ist eng und es ist nicht optimal, das Qualifying zu verschieben.“ SID

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