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Zoff bei Red Bull: Ecclestone nimmt Vettel in Schutz

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F1-Pilot Sebastian Vettel  Foto: Getty Images
Kritik von allen Seiten prasselt aktuell auf Sebastian Vettel ein, nur F1-Boss Bernie Ecclestone springt dem Red-Bull-Piloten zur Seite. Der Multimillionär macht dem Rennstall schwere Vorwürfe. Die beiden Streithähne sollen sich unterdessen die Hand gereicht haben.
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Hamburg

Formel-1-Mogul Bernie Ecclestone hat Red Bull in der „Stallorder-Affäre“ kritisiert und Weltmeister Sebastian Vettel in Schutz genommen. „Sebastian ist ein echter Racer, er beschäftigt sich nicht damit, zu verlieren. Er will nicht verlieren“, sagte Ecclestone dem Telegraph und machte seinem Ärger über die Stallregie beim Großen Preis von Malaysia Luft: „Zu diesem Zeitpunkt der WM glaube ich nicht, dass es überhaupt eine Teamorder geben sollte. Ganz egal, bei wem.“

Vettel hatte sich am Sonntag über eine Order der Teamleitung hinweggesetzt, den in Führung liegenden Mark Webber in einem waghalsigen Manöver überholt und so seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Teamchef Christian Horner hatte daraufhin eine interne Aussprache angekündigt: „Sebastian weiß, dass es falsch war. Er hat sich entschuldigt, aber wir werden uns hinsetzen und darüber reden.“

Eine teaminterne Strafe wird es aber nicht geben. Nach dem Vorfall glaubt Ecclestone nicht mehr daran, dass Vettel im Kampf um seinen vierten WM-Titel auf die Unterstützung Webbers setzen kann. „Vielleicht wird es noch einen Punkt geben, an dem er die Hilfe von Mark gern hätte“, sagte der 82-Jährige, „aber ich glaube nicht, dass Mark dann kommt und das auch tut.“

Handshake zwischen Vettel und Webber

Nach einem „Handshake“ zwischen den beiden Streithähnen Sebastian Vettel und Mark Webber ist die Stallorder-Affäre bei Red Bull für den mächtigen Motorsportberater Helmut Marko offiziell beendet. „Sebastian war selbst überrascht von seiner Radikalität, mit der er da reingegangen ist. Ich glaube nicht, dass er das noch einmal machen würde“, sagte Marko im Gespräch mit dem Sender Servus TV, „bei der üblichen Nachbesprechung des Rennens gab es ein Handshake zwischen den Piloten.

Damit ist die Sache für uns erst einmal erledigt.“ Gleichzeitg stellte der 69-jährige Österreicher klar: „In Urlaub müssen sie nicht gemeinsam fahren. Aber ein konstruktives Arbeitsklima muss bestehen.“ (sid)

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