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Kölsche Weihnacht: Frechener Pänz waren die Stars

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Seit dem Sommer hatten die Kinder für ihren Auftritt geprobt. Dabei wurden auch Lieder „op kölsch“ gesungen. Foto: Hustedt
Seit dem Sommer hatten die Chöre von sechs Grundschulen in Frechen Lieder einstudiert und Texte geübt. Auf der Bühne des Frechener Stadtsaals gaben die Kleinen alles um vorweihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Unterstützt wurden sie vom Bläck-Fööss-Sänger Kafi Biermann.  Von
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Vielfach klickten Kameras und Handykameras, als 60 Kinder mit Bläck-Fööss-Sänger Kafi Biermann am Samstagnachmittag die Bühne betraten. Doch nicht der bekannte Musiker war der Star im Frechener Stadtsaal. Die Besucher wollten ihre Kinder, Geschwister und Enkel sehen und hören, bei der zweiten Kölschen Weihnacht mit Frechener Pänz. Seit dem Sommer hatten die Chöre von sechs Grundschulen der Stadt Lieder einstudiert und Texte geübt, und jetzt durften die Schüler endlich auf die Bühne.

Unter der musikalischen Leitung von Alexander Blumberg, Lehrer an der Lindenschule, gaben die kleinen Sänger alles, um vorweihnachtliche Stimmung, zumeist op Kölsch, zu verbreiten. Unterstützt wurden sie dabei von Kafi Biermann und Musikern der Musikschulband. Alles zusammen gab ein fröhlich buntes, warmherziges Konzert.

Entsprechend zufrieden waren die Organisatoren. „Etwas Schöneres gibt es nicht, als mit Kindern zu singen und ihre leuchtenden Augen zu sehen“, freute sich Kafi Biermann. Der Bläck-Fööss-Sänger und Wahl-Frechener hatte im vergangenen Jahr die Idee zu der Veranstaltung, holte die Kulturabteilung der Stadt und andere mit ins Boot und stellte den vorweihnachtlichen Mundart-Nachmittag auf die Beine.

Zweite Auflage

Augenscheinlich mit Erfolg, denn in diesem Jahr gab es die zweite Auflage, und mit etwas Glück wird das Kinderkonzert zukünftig eine feste Einrichtung in Frechen. Das hofft auch Vera Borcherd von der Stadt. Den Organisatoren geht es neben dem Spaß für die Grundschüler dabei auch um den Gemeinschaftsgedanken. Denn seit dem Sommer haben die Kinder immer wieder zusammen geübt, auch die Pflege der Mundart gehört dazu. Den kleinen Sängern sind die pädagogischen Überlegungen natürlich ganz egal. Sie wollten das Eingeübte auf der großen Bühne zeigen. Mit viel Elan und stimmgewaltig hörte das Publikum Klassiker wie „Äppel, Nöss un Marzipan“, „Frohe Weihnacht“ oder „Hinge de Stäne“ und neueres Liedgut wie „Achterbahn“ oder „Dat schönste Jeschenk“. Auch das Frechen-Lied durfte nicht fehlen.

In der Pause schaute ein zaubernder Nikolaus vorbei. Nach gut eineinhalb Stunden ging die zweite Kölsche Weihnacht zu Ende, aber ganz bestimmt erklingt das eine oder andere kölsche Weihnachtslied auch am Heiligen Abend im Familienkreis.

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