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Salzgrotte: Ein salziges Angebot in Frechen geplant

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Entspannen und etwas für die Gesundheit tun, das verspricht das salzig-feuchte Klima einer Salzgrotte – vielleicht auch bald in Frechen.
Entspannen und etwas für die Gesundheit tun, das verspricht das salzig-feuchte Klima einer Salzgrotte – vielleicht auch bald in Frechen.
Foto: Privat
Frechen

Früher fuhr man zur Kur ans Meer, wenn es im Hals kratzte, das Atmen schwerfiel oder die Haut trocken war und juckte. Heute gibt es dafür unter anderem Salzgrotten. Eine solche wurde nun dem Schwimmbad Fresh-open angeboten, von einem Anbieter, der zunächst noch, während die Verhandlungen laufen, ungenannt bleiben will. Wie der Leiter des Frechener Bäderbetriebs, Norbert Huppert, im Sportausschuss erläuterte, soll zusätzlich zum bereits bestehenden Schwimmbad und zur Sauna ein neues Gesundheitsangebot geschaffen werden.

Für das Bad und somit auch die Stadt Frechen sollen dabei keine weiteren Kosten entstehen. Der Anbieter hatte vorgeschlagen, die Investition für den Bau der Salzgrotte zu übernehmen und den Bäderbetrieb an den Einnahmen zu beteiligen. Dies sei vor allem möglich, weil die Salzgrotte in dem leer stehenden, ehemaligen Aerobic- und Tanzraum am Hallenbad gebaut werden könnte.

Alleinstellungsmerkmal

Im Rhein-Erft-Kreis gibt es zwar bereits die ein oder andere kleine Salzgrotte, beispielsweise in Kerpen oder Hürth – doch wenn die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, hätte Frechen etwas ganz Besonderes, wie Bäderbetriebsleiter Norbert Huppert sagt: „Soweit uns das bekannt ist, gibt es im Rhein-Erft-Kreis keine andere große öffentliche Salzgrotte – das wäre also die erste dieser Art.“ Die Ratsmitglieder und die Verwaltungsvertreter zeigten sich überzeugt von der Idee, wie es auch der stellvertretende Ausschussvorsitzende Hans-Adam Breuer (SPD) zusammenfasste: „Wenn es nicht kostenträchtig ist, hätte auch die Verwaltung nichts dagegen.“ Denn der Mehrwert für das Fresh-open wäre nicht nur, dass man als Alleinstellungsmerkmal die bisher größte Grotte im Rhein-Erft-Kreis erhielte. Die Hoffnung ist außerdem, dass die Besucher, die extra wegen der Salzgrotte aus anderen Städten nach Frechen kommen, sich vor Ort noch von dem übrigen Schwimm- und Saunaangebot überzeugen lassen.

Umgekehrt soll die salzige Höhle natürlich auch von Schwimm- oder Saunagästen genutzt werden können – für einen kleinen Aufpreis. Doch genaue Details werden erst verhandelt, wenn sich Anbieter und Bäderbetrieb einig sind.
Ein positives Ergebnis der Verhandlungen würde jedenfalls zum derzeitigen Jubiläumsjahr passen. Das Fresh-open feiert gerade sein 40-jähriges Bestehen – für die Gäste wäre die Salzgrotte sicher ein schönes Geschenk. www.fresh-open.de