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Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt

Unesco-Welterbe Mittelrhein: Burgen und Schlösser entdecken an Rhein und Mosel

Stolzenfels imago Werner Otto

Schloss Stolzenfels

Foto:

imago/Werner Otto

Köln/Region -

Schon früh am Abend kletterte das Burgfräulein ins Himmelbett und zog dort gleich die Seitenvorhänge zu. Ganz ohne Liebeskummer oder irgendeinen anderen romantischen Hintergrund: Der jungen Frau war's schlichtweg kalt. Eisige Winde pfiffen um und auch durch die Burg, in der meist nur der Kamin in der nach ihm benannten Kemenate geheizt wurde. Im Schlafgemach fand das Fräulein unter den Laken vielleicht ein wenig Wärme, aber nur selten behagliche Ruhe: Zuviel Ungeziefer teilte ihr Lager. Ganz schön ungemütlich war die mittelalterliche Behausung.

Unesco-Welterbe am Mittelrhein

Heute ist das anders: Viele Burgen und Schlösser wurden komfortabel ausgebaut und bieten modernen Luxus nicht nur für Bewohner, sondern auch für Gäste. Besonders am Rhein und an der Mosel sind Ausflüge in die Vergangenheit zur Attraktion für Touristen aus der ganzen Welt geworden.

Seit der Mittelrhein Unesco-Welterbe ist, steigen die Besucherzahlen. Und jede Burg hat ihren speziellen Charme – mit dem passenden Programm dazu, ob Ritterrüstung im Museum oder buntes Mittelalter-Spektakel auf dem Burghof. Aber nicht alle Burgadressen sind der Öffentlichkeit auch zugänglich: Viele sind in Privatbesitz und stehen nur den Eigentümern offen.

Besonders die Höhenburgen sind gar nicht so leicht zu erreichen. Ganz oben ist nur wenig Platz. Autos müssen also unterhalb der Ringmauern geparkt werden und der steile Aufstieg hat es manchmal in sich. Wer aus der Not eine Tugend machen will, kann aus der Burgentour auch gleich einen Wanderausflug machen: Auf „sagenhaften Wegen“ verläuft der Rheinburgenweg über Höhen und Täler – rund 200 Kilometer vom Rolandsbogen bei Remagen bis zum Mäuseturm bei Bingen.

Die schönsten 19 Burgen an Rhein und Mosel finden Sie auf den folgenden Seiten

Burg Thurant, Burg Pyrmont, Ruine Winneburg, Burg Eltz

Die Weinselige: Burg Thurant

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Von Weinbergen umgeben – Die Nordwestansicht der Burg Thurant.

Foto:

Wikimedia/Steffen Schmitz (Carschten)/CC BY-SA 3.0 DE

Malerisch zwischen den Weinbergen liegt über dem Ort eine der ältesten Burgen des Mosellandes: Burg Thurant steht teilweise auf römischen Grundmauern. Der erhaltene Baustand datiert mehrheitlich in die Zeit nach 1248.

Hier gibt es nicht nur ein gruseliges Verlies mit diversen Foltergeräten, eine Burgkapelle mit barockem Altar aus dem Jahr 1779 und einen Steingarten mit Putten aus der Barockzeit - Jagdhaus, Wappenzimmer und Kölner Turm (der auch bestiegen werden kann) gehören ebenfalls zur Anlage. Besonders interessant für Freunde edler Tropfen ist der alte Weinkeller. Neuzeitliche Winzer-Produkte lassen sich nach dem Abstieg in Alken verkosten.

Anfahrt A 61 Richtung Mainz, Ausfahrt 40 Koblenz Waldesch, weiter Richtung Alken/Mosel. Oder an der Mosel entlang über B 49 nach Alken. Kostenlose Parkplätze direkt an der Burg ( saisonal bis 20 Plätze).

Info 0 26 05/20 04

www.thurant.de

Die schönste Ruine: Burg Pyrmont

Burg Pyrmont - die schönste Ruine.

Burg Pyrmont - die schönste Ruine.

Foto:

Wikimedia/Pascal Reusch CC BY-SA 3.0

Auf einem Schieferfelsen in der Nähe von Münstermaifeld in der Eifel thront hoch über dem Elzbach die Burg Pyrmont, die oft als schönste Ruine der Eifel“ bezeichnet wird. Die Burg aus dem 13. Jahrhundert wurde mehrmals umgebaut, es finden sich Spuren von Barock und Moderne.

Hoch hinaus und tief hinab geht es hier: Der 25 Meter hohe Bergfried bietet einen tollen Ausblick, der 49 Meter tiefe Sedimentbrunnen tiefe Einblicke. In den Innenräumen können alte Möbel und Ausstattungsteile besichtigt werden. Im Restaurant mit Sonnenterrasse finden Rittermahle statt, auch Trauungen mit bis zu 300 Gästen können in der Burg gefeiert werden. In der Umgebung gibt es zahlreiche Wanderwege – zum Beispiel den „Pyrmonter Felsensteig“.

Anfahrt A 61, Abfahrt Mendig zur A 48 Richtung Trier. Die K 27 zwischen Roes und der Burg Pyrmont ist derzeit wegen Bauarbeiten gesperrt. Bei Anreise über die A 48 Ausfahrt Mayen Richtung Münstermaifeld benutzen. Der Weg führt über Gering - Kollig - Mertloch - Naunheim nach Pillig. Von dort ausgeschildert. Parkplatz an der Burg.
Info 0 26 72 / 23 45

www.burg-pyrmont.de

Schaurig schön: die Winneburg

Schaurig schön: Ruine Winneburg bei Cochem an der Mosel

Schaurig schön: Ruine Winneburg bei Cochem an der Mosel

Foto:

Thomas Krämer/Wikimedia CC 3.0

Einsam und versteckt thront die Winneburg über dem Endertbachtal, rund vier Kilometer von Cochem entfernt. Ein Ritter Cuno von Winesberg soll um 1250 mit dem Bau begonnen haben. Dabei hatte nach einer schaurigen Sage der Teufel selbst die Hand im Spiel: Der Baumeister opferte ihm seine Tochter, die lebendig in die Grundmauern eingeschlossen wurde.

Neben Resten von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sind der Bergfried, der Palas mit zwei fast in voller Höhe erhaltenen Halbtürmen, Zisterne und Zwingermauern mit den Flankentürmen der (wegen Baufälligkeit abgesperrten) Vorburg erhalten. In den Hof der Oberburg kommen Besucher über eine Holztreppe und einen Steg. Im Sommer werden öfters Ritterspiele veranstaltet – allerdings nur bei schönem Wetter. Termine bei der Tourist Information Cochem.

Anfahrt Über A 61 und A 48 (Ausfahrt Kaisersesch) nach Cochem, dort auf der L98 in Richtung Burglei/Landkern. Nach ca. 2,5 km linker Hand Waldhotel und Campingplatz. Von dort Hinweisschild und ca. 1,5 km stetig ansteigender, beschotterter Waldweg hoch zur Ruine. Parkmöglichkeiten am Campingplatz. Von Cochem aus eine Stunde Fußweg über den Stadtwald zur Burg.

www.cochem.de
Info 0 26 71/60 04-0

Die Glanzvolle: Burg Eltz

Burg_Eltz

Im Sommer ist die Burg Eltz von sattem Laubwald umgeben.

Foto:

Wikimedia/Steffen Schmitz (Carschten)/CC BY-SA 3.0 (DE)

Viele kennen sie noch vom 500-D-Mark-Schein: Auf dessen Rückseite war sie abgebildet. Mehr als eine Million Besucher haben die wohl markanteste Burg der Region besucht, die in ihrer langen Geschichte niemals erobert oder verwüstet wurde. Das märchenhafte Gebäude wird an drei Seiten von der Eltz umflossen; hier lebten einst mehrere Linien des Hauses Eltz.

Der ursprüngliche Bau stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Berühmt wie seine Silhouette ist auch sein Inneres: der Rübenacher Untersaal mit einer Holzdecke aus dem 15. Jahrhundert, gotische Ornamente und Figuren im Ankleidezimmer oder Fresken von 1470 im Schlafgemach. Das Gemälde „Madonna mit Kind und Traube“ von Lucas Cranach ist hier zu sehen, ebenso wie Wandteppiche, Gold- und Silberschmuck oder kostbares Wiener Porzellan.

Die Schatzkammer in den Kellergewölben beherbergt mehr als 500 Exponate aus dem 12. bis 19. Jahrhundert. Es gibt Waffen und Rüstungen aller Art, wertvolle Armbrüste und eine Reiterstreitaxt. Nicht erschrecken: Im Jagdzimmer hängt eine riesige Elchtrophäe - das Tier wurde von einem Mitglied der Familie Eltz erlegt.

Empfehlenswert ist eine Wanderung zur Burg. Etwa vom Wanderparkplatz „Ringelsteiner Mühle“ in Moselkern entlang des romantischen Elzbachtals (35 Minuten). Nur für geübte Wanderer: Vom Wanderparkplatz „Müdener Berg“ (über Müden zu erreichen) entlang des teilweise steilen Felsgrads (45 Minuten). Von Karden aus ist die Burg über den ansteigenden Weinbergpfad und ein Hochplateau quer durch den idyllischen Eltzer Wald zu erreichen (1,5 Stunden). Oder von der Nachbarburg Pyrmont aus (2,5 Stunden).

Anfahrt A 61 AB Kreuz Koblenz auf die A 48 Richtung Trier bis Ausfahrt Polch, von dort bis Münstermaifeld, dann Richtung Wierschem. Den Schildern folgen bis zum Waldparkplatz an der Antoniuskapelle, von dort bequemer Wanderweg oder Pendelbus (1,50 Euro).
Info 0 26 72/9 50 500

www.burg-eltz.de

Reichsburg, Burg Reichenstein, Burg Sooneck, Burg Rheinstein

Räuber und Geister: die Reichsburg

Räuber und Geister: Reichsburg in Cochem an der Mosel

Räuber und Geister: Reichsburg in Cochem an der Mosel

Foto:

Wikimedia/Thomas Krämer CC sharealike 3.0

Mehr als 100 Meter über dem Moseltal steht die Reichsburg, das Wahrzeichen der Stadt Cochem. Schon der im 19. Jahrhundert angelegte Landschaftsgarten am Fuß der Burg ist einen Besuch wert: Bei der Gestaltung wurde auf eine kontrastreiche Kombination an Grüntönen, Düften und Blütenfarben von Rosen und Fliedersträuchern geachtet – ein Park für die Sinne.

Ein in den Felsen gesprengter Weg mit Ausblick aufs Moseltal führt vom Martinstor in Serpentinen hinauf zum Burgfried. Die um 1100 errichtete Burg, um die sich viele Legenden ranken, ist beliebtes Ausflugsziel für Besucher aus aller Welt. Es gibt Ritter- und Speisesaal, Verlies, Kemenate, Jagdzimmer und Waffenraum samt Inventar. Alle diese Räume sind zum großen Teil im Stil von Neorenaissance oder Neobarock gestaltet.

Bei Voranmeldung Gruppenführungen für Kinder, bei denen die kleinen Gäste als Ritter oder Prinzessinnen verkleidet auf Entdeckungstour gehen können. Dabei lernen sie auch den burgeigenen Kräutergarten kennen und dürfen mittelalterliche Rüstungen nicht nur anfassen, sondern sogar anziehen. Auch eine „Geisterführung mit Räuberessen“ führt durchs historische Gemäuer.

Anfahrt A 61 in Richtung AB Kreuz Koblenz, A 48 Richtung Trier bis Abfahrt Kaisersesch. Parkplätze in Cochem, von dort Reichsburg-Shuttle zur Burg Info 0 26 71/255

www.burg-cochem.de

Die Sagenhafte: Burg Reichenstein

Die Sagenhafte: Burg Reichenstein

Die Sagenhafte: Burg Reichenstein

Foto:

Wikimedia/Paddy CC 3.0

Im Jahre 1282 soll es gewesen sein: Nach vierjähriger Belagerung konnte Kaiser Rudolf von Habsburg die Festung Reichenstein einnehmen. Die Raubritter wurden aufgehängt, Burgherr Dietrich von Hohenfels soll an der uralten Clemens-Kapelle enthauptet worden sein. Die daraus entstandene Sage vom „Mann ohne Kopf“ ist nur eine von vielen Geschichten, die sich um die Burg bei Bingen ranken.

Ihr heutiges Aussehen verdankt die bis ins 19. Jahrhundert verfallende Ruine einem Baron von Kirsch-Puricelli, der hier eine Wohnburg im englischen Stil errichten ließ. Heute beherbergt sie im Burgmuseum eine Sammlung historischer Waffen, Rüstungen, Jagdtrophäen und gusseiserner Ofenplatten. Außerdem Kunstwerke des 15. bis 18. Jahrhunderts in der neugotischen Kapelle.

Wer länger bleiben will, kann im Hotel der Burg übernachten. Ritteressen oder Fackelführungen werden über das Restaurant angeboten, das auch Hochzeiten und andere Feiern arrangiert. Für Kinder gibt es hier das Buch vom „kleinen König Karl“, der jede Nacht dem Burggespenst seine Erlebnisse erzählt.

Anfahrt Von der B 9 nach dem Ortsschild Trechtingshausen links, gebührenfreier Parkplatz.
Info 0 67 21/ 61 01

www.burg-reichenstein.com

Die Authentische: Burg Sooneck

Die Authentische: Burg Sooneck

Die Authentische: Burg Sooneck

Foto:

Johannes Robalotoff CC 3.0

Besonders behutsam restauriert, bietet Burg Sooneck bei Niederheimbach Besuchern heute das relativ authentische Bild einer mittelalterlichen Burganlage. Mauern und Putzreste des alten Gemäuers blieben erhalten. Ziemlich wilde Raubritter sollen einst in der im 11. Jahrhundert von den Vögten der Abtei Kornelimünster erbauten Burg gehaust haben.

Sooneck, das heute dem Land Rheinland-Pfalz gehört, bietet neben einer herrlichen Aussicht mit seinen prächtig im Empire- und Biedermeierstil eingerichteten Innenräumen auch ungewöhnliche Einblicke in die Zeit des 19. Jahrhunderts. Sehenswert sind viele der Gemälde – zum Beispiel die Darstellung einer Schlacht aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon I. Die Besichtigung der Innenräume ist nur mit Führung gestattet.

Anfahrt Von der B 9 etwa zweieinhalb Kilometer nach dem Ortsausgang Trechtingshausen links abbiegen (noch vor dem Ortsrand von Niederheimbach), ca. 1 km durch die Weinberge zum Parkplatz (für ca. 10 bis 15 Pkw). Von dort sind es etwa 400 m Fußweg durch den Wald zur Burg.
Info 0 67 43/60 64

www.burgdirekt.de

Für jeden etwas: Burg Rheinstein

Burg Rheinstein

Burg Rheinstein

Foto:

Wikimedia/ Manfred Heyde 3.0 CC 3.0

Burg Rheinstein bietet nicht nur kunstgeschichtliche Sehenswürdigkeiten wie Glasmalereien aus dem 14. Jahrhundert, Deckenfresken und antike Möbel: Im sorgfältig restaurierten Gemäuer, dessen Anfänge ins 13. Jahrhundert datiert werden, sind neben Rüstungen und Kanonen auch romantische Gärten und Terrassen mit Blick aufs Rheintal zu bewundern.

Prinz Wilhelm von Preußen ließ die zerfallende Burg im 19. Jahrhundert von den Baumeistern J. C. von Lassaulx, Friedrich Schinkel und Wilhelm Kuhn wieder aufbauen. Im „Kleinen Weinprinz“, einer „Tafernwirtschaft“, werden Produkte der Region „klassisch und ohne viel Schnörkel“ serviert. Im Burgladen gibt es Souvenirs und Snacks.

Anfahrt A 61 Abfahrt AS Bingen Mitte (49), dann auf der B 9 Richtung Bingerbrück, St. Goar/Rhein. 4 km nach der Ortsdurchfahrt Bingerbrück (die Burg liegt zwischen Bingerbrück und Trechtingshausen, gegenüber von Assmannshausen). Parkplätze unterhalb der Burg, Parkdauer ist auf zwei Stunden begrenzt. Kostenlose Parkplätze in Trechtingshausen, Assmannshausen, Rüdesheim, Bingen und dem Binger Wald. Der Weg von dort zur Burg dauert zu Fuß zwischen 20 (Trechtingshausen) und 60 Minuten (Bingen).

www.burg-rheinstein.de

Ober- und Niederburg Kobern, Schloss Drachenburg, Godesburg, Schloss Stolzenfels

Ensemble auf dem Berg: Ober- und Niederburg Kobern

Niederburg Kobern

Niederburg Kobern

Foto:

Wikimedia/Klaus Graf CC 2.0 generisch

Zwei Burgen und eine Kapelle liegen auf einem Berggrat oberhalb der Gemeinde Kobern-Gondorf im Landkreis Mayen-Koblenz. Zur Ruine der Niederburg gehören neben dem Bergfried noch Reste eines spätgotischen Palais, ein Mauerturm und eine Zisterne. Die Oberburg liegt 50 Meter höher, der Bergfried und nur wenige Reste der Ringmauer sind erhalten. Das an den Bergfried anschließende Gebäude wurde erst ab 1989 errichtet.

Sehenswert ist allerdings die Matthiaskapelle, eine der bedeutendsten spätromanischen Kapellen in Rheinland-Pfalz. In der Zeit um 1220/40 wurde sie von Ritter Heinrich II. von Isenburg erbaut. Das Haupt des Apostels Matthias, das Heinrich II. von Kobern vom Kreuzzug mitgebracht hatte, wurde hier für rund 150 Jahre als Reliquie aufbewahrt.

Der ungewöhnliche sechseckige Grundriss der Kapelle weist auf orientalische Beeinflussung bei der Konstruktion hin  – ein Mitbringsel der Kreuzritter. Um das Bauwerk ranken sich viele Rätsel – das Bodenmosaik zum Beispiel könnte ein verschlüsseltes Zahlengeheimnis der Tempelritter sein. Wer genug gerätselt hat, dem ist ein Besuch im aufwendig restaurierten Bergfried zu empfehlen, in dem sich ein Restaurant befindet.

Anfahrt Nach Kobern-Gondorf über A 61, dann über A 48, Abfahrt Ochtendung/Kobern-Gondorf. Parkplatz unterhalb der Burg. Aufstieg aus dem Mühlbachtal über einen Kreuzweg durch die Weinberge.
Info 0 26 07/10 55

www.oberburg-kobern-gondorf.de

Der Rekordbau: Schloss Drachenburg

Schloss Drachenfels

Ein imposanter Hingucker ist das Schloss Drachenburg.

Foto:

imago/blickwinkel

Das wohl jüngste Schloss am Rhein, in Rekordzeit erbaut: Nur drei Jahre dauerte es, bis die Burg auf dem Drachenfels 1884 fertig war. Bauherr war der Gastwirtssohn, Börsenmakler und spätere Baron Stephan Sarter. Er ließ oberhalb von Königswinter sein Traumschloss errichten, ein überaus pittoreskes Gebäude, das zu den bedeutendsten Schlossbauten des 19. Jahrhunderts in NRW gezählt wird.

Von 1995 bis 2010 nach Originalplänen restauriert mit Nibelungenhalle, Musikraum, Bibliothek sowie Jagd- und Billardzimmer. Nach 182 Stufen bis zur Spitze des 36 Meter hohen Nordturms imposanter Blick auf Rheintal und Siebengebirge. Ein schauriger Drache wartet in der Nibelungenhalle.

Anfahrt A 3 Ausfahrt Siebengebirge; A 59 / B 42 Ausfahrt Königswinter. Parkplätze am Lemmerzbad (Oberweingartenweg), zehn Minuten Fußweg. Von der Talstation der Drachenfelsbahn in Königswinter führt der Eselsweg vorbei an Nibelungenhalle und Vorburg bis zum Schlosstor. 30 Minuten Aufstieg. Die historische Zahnradbahn fährt bis zum Schlosstor.
Info 0 22 23/01 97-0

www.schloss-drachenburg.de

Uralte Kultstätte: Godesburg

Godesburg

Die Ruine Godesburg.

Foto:

Imago

Von allen Höhenburgen des Rheintales eine der ersten und die nördlichste. Die Spitze des Bergfrieds der heutigen Burgruine liegt nur 122 Meter über dem Meeresspiegel. Trotzdem haben Besucher einen atemberaubenden Ausblick bis in die Kölner Bucht.

Die Godesburg wurde auf einem Basaltkegel errichtet, wo sich zuvor eine römische und dann eine fränkische Kultstätte befanden. In christlicher Zeit wurde der Kult auf den heiligen Michael übertragen, dessen Heiligtum beim Burgbau an der Nordseite des Berges neu errichtet wurde.

Im Mittelalter wiederum wurde sie zu einem bevorzugten Aufenthaltsort der Kölner Kurfürsten.

Auf dem Burgfriedhof fand Prominenz wie SPD-Politiker Herbert Wehner oder „Lindenwirtin“ Ännchen Schumacher ihre letzte Ruhe. Nach Plänen von Gottfried Böhm 1959/60 umgebaut.

Anfahrt A 565, Abfahrt Poppelsdorf, dann ins Stadtzentrum. Von der B 9 in der Ortsmitte auf die Burgstraße L 158. Dann rechts Richtung Burgfriedhof und gleich wieder rechts. Parkplatz mit Treppe und Aufzug. Schöner Spaziergang vom Zentrum zur Burg.
Info 02 28/77 50 00

www.godesburg-bonn.de

Das Heitere: Schloss Stolzenfels

Stolzenfels imago Werner Otto

Schloss Stolzenfels

Foto:

imago/Werner Otto

Ummauerte Gärten, Springbrunnen, eine steinerne Brücke und ein ockergelber Anstrich: So heiter, wie Schloss Stolzenfels auf seinem Felsen anmutet, könnte es eigentlich auch in Italien stehen. Zu finden ist das Ensemble mit mediterranem Flair aber im gleichnamigen Stadtteil von Koblenz

Von 1242 bis 1259 hoch über dem Rhein erbaut vom Trierer Erzbischof Arnold von Isenburg, wurde es bis ins Jahr 1412 zur Erhebung des Rheinzolls eingesetzt.

Die Stadt Koblenz gelangte nach der Niederlage Napoleons in den Besitz der Ruine und schenkte sie dem preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm. Dieser beauftragte den Architekten Karl Friedrich Schinkel mit dem Wiederaufbau, 1842 wurde die Einweihung mit einem großartigen Kostümball gefeiert. Schloss Stolzenfels war von diesem Zeitpunkt an für die Öffentlichkeit zugänglich. Heute ist die wunderschöne, verwunschen anmutende Anlage, in der man die beeindruckende Wohnkultur des 19. Jahrhunderts erleb

en kann, über einen Serpentinenweg von der Stadt aus zu Fuß erreichbar. Außentreppen und Schlossinnenhof bieten im Sommer für Musikkonzerte eine einmalige Kulisse mit ausgezeichneter Akustik.

Anfahrt Von Koblenz (A 61) über die B 9 Richtung Boppard. Parkmöglichkeiten im Stadtteil Koblenz-Stolzenfels, Fußweg zum Schloss ist ausgeschildert.
Info 02 61/5 16 56

www.schloss-stolzenfels.de

Festung Ehrenbreitstein, Burg Lahneck, Marksburg, Liebenstein und Sterrenberg

Der „Kulturfelsen“: Ehrenbreitstein

Festung Ehrenbreitstein

Mit einer Fahrt in der Seilbahn ist die Festung Ehrenbreitstein zu erreichen.

Foto:

imago/Schöning

Im 19. Jahrhundert wurde die Festung neu aufgebaut – heute ist die Der „Kulturfelsen“ Ehrenbreitstein einer der Besuchermagneten der Region. Als Gastgeber der Bundesgartenschau (Buga) 2011 wuchs der Bekanntheitsgrad des idyllischen Gebiets oberhalb des Rheins stark. Es wurde Teil des „Kulturfelsens Ehrenbreitstein“ – und begeisterte mit kulturhistorischen Präsentationen und Rundgängen, Sonderausstellungen und Thementagen.

Es gibt eine neue multimediale Inszenierung „Ein Berg im Wandel – 3000 Jahre befestigter Ort“ inmitten einer archäologischen Tiefengrabung. Schauräume mit Szenerien aus dem einstigen Soldatenleben wurden eingerichtet, der Rundgang soll zur Reise durch die Geschichte der Festung werden. Das Landesmuseum Koblenz präsentiert eine archäologische Dauerausstellung. Der 27 Hektar große Festungspark lädt zum Spaziergang ein.

Anfahrt A 61 bis Koblenz, Parkmöglichkeiten sind ausgeschildert.
Hin- und Rückfahrt zur Festung mit der Seilbahn im
Info 02 61/ 2 01 65 65 65

www.diefestungehrenbreitstein.de

Die Poetische: Burg Lahneck

Burg Lahneck

Schon Johann Wolfgang Goethe ließ sich von der Burg Lahneck inspirieren.

Foto:

Wikimedia/Holger Weinandt/CC BY-SA 3.0 DE

Am 18. Juli 1774 erblickte der junge Johann Wolfgang von Goethe die Burg Lahneck und ließ sich von ihr inspirieren. Ergebnis: Das Gedicht „Geistesgruß“ mit den ersten Zeilen „Hoch auf des Turmes Zinnen steht / Des Helden edler Geist“.

Manch ein Besucher mag auch heute noch den ein oder anderen Geist auf den Zinnen erblicken. Eine schaurige Geschichte berichtet davon, wie Miss Idilia Dubb, eine schottische Touristin, im Jahre 1851 auf dem Turm verdurstete, nachdem die Holztreppe zusammengebrochen war. Viele Jahre zuvor sollen sich hier die letzten Tempelritter gegen die Truppen des Königs zur Wehr gesetzt haben.

Aber auch ohne poetisches Beiwerk ist die Burg oberhalb des Zusammenflusses von Rhein und Lahn mit ihrer mächtigen Befestigungsmauer und dem 30 Meter hohen Turm ein die Fantasie anregender Anblick.

Sehenswert auch das Innere mit Kapelle und Rittersaal. Es gibt ein Burgrestaurant (0 26 21/ 22 44) mit böhmischer Küche.

Anfahrt
Rechtsrheinisch: B 42, Abfahrt Oberlahnstein/Kurzentrum, links bergauf der Beschilderung folgend, Am Burgweg links abbiegen. Nach ca. 2,5 km Parkplätze vor dem Schwimmbad, von dort fünf Minuten Fußweg.
Aus Oberlahnstein: von der Ostallee, rechts neben dem Elisabethkrankenhaus, ca. 20 Min. Aufstieg zu Burg. Für Wanderer: Rheinsteig, Rheinhöhenweg, Lahnhöhenweg und Jakobsweg führen hier vorbei.
Info 0 26 21/91 41 71

www.burg-lahneck.de

Die Unbesiegbare: Marksburg

Marksburg

Hoch über der Stadt Braubach und dem oberen Mittelrheintal thront die Marksburg.

Foto:

imago/CHROMORANGE

Als einzigartig in ihrer Lage und Substanz gilt die Marksburg bei Braubach am Rhein. In ihrer langen Geschichte (gegründet vermutlich im 12. Jahrhundert) wurde sie nie zerstört. Vielen Experten gilt sie als Sinnbild der mittelrheinischen Burgen- und Wehrarchitektur: Eine Ritterburg wie aus dem Lehrbuch – gerade für kleine Ritter und Burgfräulein.

Die Festung ist auch Start und Zielpunkt für den Burgenlehrpfad mit 14 Tafeln, auf denen nicht nur viel Wissenswertes über die mittelalterliche Bauweise zu erfahren ist (ca. 45 Minuten).

Natürlich gehören zur Marksburg Zwinger, Bergfried, Rittersaal, Schmiede, Weinkeller und Folterkammer. Die meisten Ausstellungsstücke sind Originale aus dem 15. bis 17. Jahrhundert.

Die Deutsche Burgenvereinigung, die hier ihren Sitz hat, lässt das Gebäude nach aktuellem Kenntnisstand weiter restaurieren. So erhält die Burg schrittweise wieder ihr spätmittelalterliches Erscheinungsbild mit Außenputz und farbiger Fassung zurück.

Es gibt einen historischen Kräutergarten mit Zier-, Hexen- und Zauberpflanzen. Die Burg ist nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen.

Anfahrt Rund zehn Kilometer südlich von Koblenz (A 61) auf der rechten Rheinseite gelegen.

B 42, Abfahrt Braubach. Parkplatz vor der Burg (im Sommer bewacht, Kosten: 2 Euro), 5-minütiger Fußweg über Serpentinen oder 120 Stufen. Wie einst die Ritter können Besucher aber auch von der Altstadt in Braubach aus zur Burg hinauf steigen – zum Beispiel über den steilen Eselspfad. Wem das zu mühsam ist, der kann die Marksburgbahn benutzen (Abfahrt Braubach, Rheinstraße).
Info: 0 26 27/206

www.marksburg.de

Die feindlichen Brüder: Liebenstein und Sterrenberg

Liebenstein und Sterrenberg

Über Kamp-Bornhofen wacht die Burg Sterrenberg. Zu ihrer Rechten liegt Burg Liebenstein.

Foto:

imago/Jochen Tack

Über dem Wallfahrtsort Kamp-Bornhofen liegt Burg Liebenstein, die höchstgelegene Burg am Mittelrhein. Nur rund 200 Meter entfernt thront Burg Sterrenberg auf der Spitze eines steil zum Tal des Bornhofener Baches abfallenden Felsrückens. Sie ist die größere der beiden „feindlichen Brüder“, gilt aber auch als älteste Burg am Mittelrhein.

Obwohl sich die beiden dort lebenden Familien in grauer Vorzeit offenbar nicht besonders grün waren – die Streitmauern sind noch zu erkennen – haben die Burgen vieles gemeinsam. Dazu gehört, dass sie beide mittlerweile Unesco-Welterbe sind.

Auf Sterrenberg ist der weiß verputzte Bergfried von einem engen Zwinger umgeben, im Inneren gibt es Informationen über die Entstehung der Burgen am Mittelrhein, das Geschlecht der Burgherren sowie Wappenkunde.

Rund 17 Meter hoch ist dagegen der gotische Wohnturm der Burg Liebenstein, er beherbergt heute ein Restaurant. Der rechtsrheinische Wanderweg „Rheinsteig“ führt mitten durch den Burghof.

Anfahrt
Über A 61 bis Koblenz, rechtsrheinisch B 42 bis Kamp-Bornhofen. Im Ortsteil Bornhofen in Richtung Lykershausen/Dahlheim, nach 1,1 km an der linken Seite kostenlose Parkplätze, von dort Aufstieg zur Burg (ca. 500 m Fußweg). Weitere Parkplätze im Burghof.
Zu Fuß von Bornhofen ca. 30 Minuten, von der Bahnstation Kamp-Bornhofen ca. 45 Minuten. Sterrenberg und Liebenstein sind mit einem Fußweg verbunden.
Info: 0 67 71/59 90 93

www.castle-liebenstein.com

www.burg-sterrenberg.de

Festung Rheinfels, Burg Pfalzgrafenstein, Burg Olbrück

Für Entdecker: Festung Rheinfels

Festung Rheinfels

Als Ruine einer Spornburg ist die Burg Rheinfels ein Besuchermagnet in St. Goar.

Foto:

Wikimedia/Phantom3Pix/CC BY-SA 4.0

Mit der Taschenlampe durch unterirdische Gänge: Abenteuer für kleine und große Entdecker hält die Festung Rheinfels bei St. Goar bereit. Das riesige Areal bietet Besuchern dazu noch eine außergewöhnliche Burgflora/-fauna und tolle Ausblicke auf den Mittelrhein. Die Höhenburg, heute eine der größten Ruinenanlagen am Rhein, stammt ursprünglich aus dem Jahr 1245.

Im ehemaligen „Frauenbau“, der im 14. Jahrhundert angebaut wurde, ist heute das Burgmuseum untergebracht. Dort gibt es nicht nur alte Schriften, Schautafeln und ein Modell der Festung um 1600: Im Untergeschoss sind alte Werkzeuge, eine Buchbinderei und die alte Rheinfelsapotheke zu besichtigen.

Jeder Besucher bekommt einen Burgplan an der Kasse. Es wurden Routen durch das weitläufige Gelände angelegt. Nach Voranmeldung können Besucher ihre ritterliche Eignung testen und sich in Schwertkampf, Armbrustschießen oder Ritterkegeln erproben (10 Euro, Kinder 6 Euro).

Außerdem gibt es auf dem Gelände ein Suchspiel mit Gewinnmöglichkeiten. Ein romantisches Wochenende zu zweit kann man im Schlosshotel Rheinfels buchen.

Anfahrt
Von St. Goar über die B 9.
Von der A 61 Abfahrt Pfalzfeld über K 100. Der Burgexpress verkehrt von Ostern bis Oktober täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr zwischen Marktplatz St. Goar, Parkplatz an der Burg und Festung. Hin- und Rückfahrt 3 Euro, Kinder 2 Euro.
Ausgeschilderter Fußweg vom Marktplatz zur Burg, ca. 20 Gehminuten. Kostenpflichtiger Parkplatz nahe der Burg.

www.burg-rheinfels.com

www.schlosshotel-rheinfels.de

Das steinerne Schiff: Burg Pfalzgrafenstein

Burg Pfalzgrafenstein

Wie aus einem Märchen entsprungen: Die Burg Pfalzgrafenstein.

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Wikimedia/Brühl

Ein Bayer hat sie gebaut: Kaiser Ludwig aus dem Geschlecht der Wittelsbacher ließ 1326/27 die Zollburg auf der Insel bei Kaub errichten. Im Winter 1823/14 zog hier General Blücher gegen Napoleon über den Rhein, in Kaub werden zu Pfingsten wieder die „Blücher-Tage“ mit Kostümen, Markttreiben und Musik gefeiert.

Pfalzgrafenstein wird gerne als „eigentümlichste Burg Deutschlands“ bezeichnet: Der Bergfried wurde fünfeckig gebaut – um dem Treibeis besser widerstehen zu können. Später erbaute man um ihn herum eine sechseckige Ringmauer.

Die Anlage wirkt wie ein steinernes Schiff mit dem Turm als Mast, das malerische Landschaftbild ist beliebtes Künstler-Motiv. Im Inneren befinden sich Möbel aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.

Schaurig: Das Burgverlies ist neun Meter tief und mit Wasser gefüllt, auf dem ein Floß schwamm. Dorthin wurden zahlungsunwillige Kaufleute am Seil herabgelassen und mussten ausharren, bis man sie auslöste.

Anfahrt
Linksrheinisch A 61 bis Koblenz, dann B 9 bis zur Rheinfähre zwischen Bacharach und Oberwesel.
Rechtsrheinisch in Koblenz B 42 bis Kaub.
Parkplätze zwischen B 42 und Bahndamm. Etwa 1,5 km hinter dem Ortsschild liegt die Anlegestelle der Personenfähre zur Insel (und der Autofähre zur B 9). Übersetzen zum Pfalzgrafenstein mindestens jede halbe Stunde.
Info: 0172/2 62 28 00

www.burg-pfalzgrafenstein.de

www.stadt-kaub.de

Aussicht op d'r Dom: Burg Olbrück

Burg Olbrück

Die Burg Olbrück bietet einen wunderbaren Blick über das Brohlbachtal.

Foto:

imago/imagebroker

Da schlägt das kölsche Hätz höher: Nicht nur die 142 Stufen zur Wehrplatte des Burgfrieds, sondern auch die – zumindest bei guter Sicht – mögliche Aussicht von dort auf die Kölner Domspitzen trägt dazu bei.

Wer beim Aufstieg eine Pause einlegen will, kann in den Gemächern des Turms Schwerter, Schilde und Rüstungen besichtigen. Ein Rundgang durch die Burgruine – im 12. Jahrhundert wurde der Bau begonnen – ist für Kinder ein besonderes Erlebnis: An zahlreichen Stationen kann das „Schwert im Stein“ bewegt werden – damit wird dann eine Audiopräsentation ausgelöst, in der über die Ritterzeit berichtet wird. Innerhalb der Vorburg befindet sich ein Kinderspielplatz in Form einer alten Ritterburg, ein mittelalterlicher Kräutergarten sowie die Burgschänke mit Terrasse.

Im Bergfried kann auch geheiratet werden. Zudem gibt es ein umfangreiches Programm mit Rittermahl, Schatzsuche oder Burgrallye. Zwischen April und November findet an jedem ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr eine historische Burgführung statt (1 Euro zzgl. Burgeintritt).

Die nächsten Veranstaltungen: 24./25. April Ostereiersuche, Burgführung, Bogenschießen; 7./8. Mai Mittelalterliches Spektakulum für die ganze Familie, 28. Mai Raubritterfahrt mit dem Vulkan-Express zur Burg Olbrück. Vom Burggelände aus besonders eindrucksvoll: Die „Nacht der Vulkane“ am 24. Juli mit großem Feuerwerk.

Anfahrt Über die A 61, Ausfahrt Niederzissen, Richtung Kempenich bis nach Oberzissen. Kurz vor Ortsende links abbiegen in Richtung Niederdürenbach-Hain. Dann der Beschilderung folgen. Vor der Burg, am Fuße des Berges, ist ein Parkplatz angelegt. Von dort führt ein kurzer aber steiler Weg hinauf.
Info Tourist-Information Brohltal 0 26 36/1 94

www.burg-olbrueck.de

Wo die einzelnen Burgen liegen, können Sie auf dieser Grafik sehen.

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