25.08.2016
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Hunde-Erziehung: Sitz, Platz und „Good Dog“

Die Schleppleine kann beim Training mit dem Hund ein wertvolles Hilfsmittel sein.

Die Schleppleine kann beim Training mit dem Hund ein wertvolles Hilfsmittel sein.

Wer seinen Hund liebt, sollte ihn erziehen. Das kostet zwar vor allem Geduld, sorgt aber im Idealfall ein ganzes Hundeleben lang für die Entschärfung typischer Gefahrenquellen, wie Begegnungen mit Kindern, Hunden, Joggern, Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern. Wie sich eine gute Erziehung ohne zusätzlichen Zeitaufwand bewerkstelligen lässt, das erklären die beiden Biologen Dr. Katrin Hagmann und Helge Sieger in ihrem praxisnahen Erziehungsratgeber „Der Gassi-Coach“, der wie ein Rezept funktioniert.

„Unsere Erziehungsrezepte sollen für Sie ohne großes Vorwissen sofort einsetzbar sein – wie ein gutes Kochbuch“, schreiben die Autoren in der Einleitung.

Rezept für den guten Hund

Nach Vorstellung der Autoren lässt sich das Erlernen zahlreicher Befehle in einem Sechs-Wochen-Intensivtraining bewerkstelligen. Neben Pflichtübungen wie Sitz und Platz gibt es aber auch einige schwierigere Aufgaben, die im letzten Kapitel demonstriert werden. Anhand von Themenspaziergängen kann der fortgeschrittene Hund auch Tricks lernen, wie etwa auf einem Baumstamm zu balancieren oder mit Frauchen Verstecken zu spielen. Diese Übungen für draußen laufen unter dem Titel Outdoor-Agility, eine Disziplin, die immer mehr zum Trend wird. Dabei werden Hund und Mensch zu richtigen Trainingspartnern, die sich gemeinsam fit halten.