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Weihnachtslieder, Folge 6: „Was soll das bedeuten“ zum Mitsingen

Erstellt
Foto: Frank Walka
Wie geübt Sie sind noch im Singen von Weihnachtsliedern? Im Advent stellt Ihnen das Magazin des „Kölner Stadt-Anzeiger“ einige traditionelle Lieder vor - mit Texten und Karaokeversion zum Mitsingen. Folge 6: „Was soll das bedeuten“.
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„Was soll das bedeuten“

Hören und Mitsingen: Was soll das bedeuten

1. Was soll das bedeuten? Es taget ja schon.
Ich weiß wohl, es geht erst um Mitternacht rum.
Schaut nur daher, schaut nur daher,
wie glänzen die Sternlein je länger, je mehr.

2. Treibt zusammen, treibt zusammen die Schäflein fürbass.
Treibt zusammen, treibt zusammen, dort zeig ich euch was.
Dort in dem Stall, dort in dem Stall
werdet Wunderding sehen, treibt zusammen einmal.

3. Ich hab nur ein wenig von Weitem geguckt,
da hat mir mein Herz schon vor Freuden gehupft:
Ein schönes Kind, ein schönes Kind
liegt dort in der Krippe bei Esel und Rind.

4. Das Kindlein, das zittert vor Kälte und Frost.
Ich dacht mir: i wer hat es denn also verstoßt,
dass man auch heut, dass man auch heut
ihm sonst keine andere Herberg anbeut?

5. So gehet und nehmet ein Lämmlein vom Gras
und bringet dem schönen Christkindlein etwas.
Geht nur fein sacht, geht nur fein sacht,
auf dass ihr dem Kindlein kein Unruh nicht macht!

Melodie und Text: aus Schlesien, überliefert in Hoffmann von Fallersleben/Ernst Richter, "Schlesische Volkslieder", Leipzig 1842

Informationen zum Lied

Dieses Lied war vermutlich Teil eines volkstümlichen Hirtenspiels. Der tänzerische Schritt-Takt lässt auf Reigenspiele vor oder in einer Kirche schließen.
Der großer Variantenreichtum und die weite Verbreitung von Hirtenspielen zeigen das Bedürfnis der einfachen Menschen, sich mit dieser Gruppe zu identifizieren. Bei den Krippenspielen steht das Erleben der Hirten im Vordergrund. Ihnen wurde das Wunder der Geburt Christi in ganz besonderer Weise zuteil und im Gegensatz zu den Heiligen Drei Königen, die mit wertvollen materiellen Geschenken anreisten, konnten sie das Jesuskind mit ihren Instrumenten oder - wie hier im Lied- mit einem Lämmlein erfreuen. Der Dichter Homer hat bereits vor 3000 Jahren eine Empfehlung für das richtige Schenken formuliert: „Wenig, aber mit Liebe“.

„Weihnachtslieder“ ist ein gemeinschaftliches Benefizprojekt von Carus-Verlag und SWR2. www.liederprojekt.org

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