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2. Bundesliga: Lautern fertigt Ingolstadt ab

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Kaiserslauterns Christian Löwe (l-r), Albert Bunjaku und Kaiserslauterns Trainer Franco Foda jubeln über das Tor zum 2:0 von Bunjaku.  Foto: dpa
Der 1. FC Kaiserslautern verhindert, dass das Rennen um den dritten Platz in der 2. Liga endgültig zum Steherrennen wird. Mehrere Aufstiegsanwärter straucheln derweil - am Montag kann zumindest der 1. FC Köln wieder ganz nah an die Pfälzer heranrücken.
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München

Der 1. FC Kaiserslautern hat seine Schwächeperiode überwunden und sich wieder zum Topfavoriten auf den Relegationsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga aufgeschwungen. Im Mehrkampf um Rang drei und die damit verbundene Chance, über zwei zusätzliche Partien gegen den Erstliga-Drittletzten noch aufzusteigen, feierten die Pfälzer am Sonntag einen 3:0-Erfolg gegen den FC Ingolstadt.

Der Abstand zur Konkurrenz wuchs an, weil mit dem FSV Frankfurt (0:3 in Paderborn) und Energie Cottbus (1:2 in Duisburg) zwei Kontrahenten mächtig enttäuschten. Vor allem Energie-Coach Rudi Bommer war restlos bedient. Noch in der Nacht nach der Pleite beim Abstiegskandidaten scheuchte er sein Team auf den Trainingsplatz - auch wenn er die Profis damit offiziell nicht bestrafen wollte. Bommers bittere Erkenntnis fiel dennoch hart aus: „Wir haben wohl einfach nicht das Niveau, um langfristig da ganz oben mitzuhalten.“

Ingolstadt, das ebenfalls noch minimale Aufstiegschancen hat, verlor durch die Niederlage in der Pfalz ebenfalls vorerst den Anschluss. Der zuletzt wochenlang schwächelnde Albert Bunjaku durfte erstmals im neuen Jahr über eigene Tore jubeln - und besorgte (42./71. Minute) zusammen mit Mohamadou Idrissou (87.) den FCK-Sieg. „Wir wollten vorlegen. Was die anderen machen, kann und soll uns egal sein“, sagte Bunjaku. Den Abstand bis auf einen Zähler verkürzen kann der 1. FC Köln am Montag zum Ende des 26. Spieltages. Nötig ist dafür allerdings ein Sieg der Rheinländer bei Dynamo Dresden.

Union Berlin blieb durch das 4:2 gegen den FC St. Pauli dagegen ebenso oben dran wie 1860 München: Die „Löwen“ erkämpften sich beim 0:0 gegen Tabellenführer Hertha BSC immerhin einen Zähler. Kein Rückschlag, wie alle Sechziger nachdrücklich betonten. „Man muss realistisch sein. Wir haben gegen die stärkste Mannschaft der Liga unsere Serie fortgesetzt, sind nun seit vier Spielen ungeschlagen“, meinte Kapitän Benjamin Lauth. Keeper Gabor Kiraly schrieb dem Punkt einen „hohen Wert“ zu - obwohl sogar ein Sieg drin gewesen wäre.

Noch viel besser konnten allerdings die Berliner mit dem Teilerfolg leben. „Völlig okay“ sei das, befand Hertha-Coach Jos Luhukay angesichts der komfortablen Ausgangslage: Mit nunmehr 56 Zählern ist dem Vorjahres-Absteiger der Wiederaufstieg sowieso realistischerweise nicht mehr zu nehmen, auch Eintracht Braunschweig (55) ist de facto durch - der Abstand beider Zweitliga-Überteams zu Lautern (44) und den restlichen Jägerchen ist weiterhin kolossal.

Nach drei sieglosen Partien kam der Langzeit-Tabellenführer aus Niedersachsen mit neuer taktischer Marschroute zu einem 1:0 beim VfL Bochum. „Wir haben versucht erfolgreich zu sein - und zwar nicht, indem wir schönen Fußball zeigen. Der Fokus lag heute auf einer guten Defensivorganisation“, erklärte Trainer Torsten Lieberknecht. Vorne musste er lange auf einen Treffer warten: Erst fünf Minuten vor Schluss beendete Toptorjäger Domi Kumbela die Mini-Mini-Krise.

Schwierig bleibt die Lage für die beiden Liga-Schlusslichter. Den Tabellenletzten Jahn Regensburg brachte das 1:1 gegen Erzgebirge Aue kaum voran. Immerhin glich der Spanier Koke (26.) die Gästeführung durch Kevin Schlitte (12.) noch aus und bescherte den Oberpfälzern den 18. Saisonzähler. „Wir stehen da, wo wir stehen, auch einen Teil zu Recht“, erkannte Jahn-Torwart Timo Ochs. Ebenfalls nur einen Punkt heimste der Vorletzte aus Sandhausen beim 2:2 in Aalen ein. Andrew Wooten (69.) und Juhu Mäkelä (82.) hatten die Führung der Gastgeber durch Robert Lechleiter (30.) zwar zunächst gedreht, Takuma Abe (90.) aber machte kurz vor Schluss alle Sieghoffnungen zunichte. (dpa)

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