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2. Liga: Aufstiegskonkurrenz schwächelt

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Duisburgs Daniel Brosinski (l) und Kaiserslauterns Benjamin Köhler im Duell. Foto: dpa
Hertha und Braunschweig marschieren weiter im Gleichschritt, dahinter übt sich die Konkurrenz in der 2. Bundesliga in Stehversuchen. Für den 1. FC Köln bietet das die Chance, am Montag gegen St. Pauli einen Sprung nach vorne zu machen.
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München

Ein Führungsduo marschiert weiter im Gleichschritt in Richtung Fußball-Beletage, dahinter übt sich die Konkurrenz in der 2. Bundesliga fast in Stehversuchen. Der Dritte 1. FC Kaiserslautern holte beim 0:0 gegen den MSV Duisburg nur einen Zähler. Auch Energie Cottbus, Union Berlin und 1860 München strauchelten. Somit konnten Tabellenführer Eintracht Braunschweig und Hertha BSC ihre Ausnahmestellung sogar noch deutlicher machen. Die beiden Liga-Dominatoren behaupteten sich mit 1:0-Siegen an der Spitze. Und der 1. FC Köln kann mit einem Sieg am Montag gegen FC St. Pauli einen Sprung nach vorne machen.

Dass dem Eintracht-Erfolg bei Jahn Regensburg eine ebenso wenig berauschende Vorstellung wie dem Herthaner Sieg beim VfR Aalen vorausging, war völlig nebensächlich. „Mit der einen großen Chance, die wir uns erspielt haben, sind wir in Führung gegangen, das hat gereicht“, analysierte Berlins Trainer Jos Luhukay wahrheitsgemäß.

Auch sein Braunschweiger Kollege Torsten Lieberknecht gestand ungeniert ein, „dass in Regensburg nur das Ergebnis gestimmt hat“. Allemal genug, um die Jägerchen in Schach zu halten: Der Vorsprung auf Lautern (39 Punkte) ist horrend - die direkten Aufstiegsplätze scheinen schon nach dem 22. Spieltag an Braunschweig (51) und Hertha (49) vergeben.

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Pfälzer präsentieren sich harmlos

Die Pfälzer präsentierten sich in Duisburg denkbar harmlos. Auch nach der Roten Karte gegen „Zebra“ Goran Sukalo (40. Minute) kam spielerisch zu wenig vom FCK. Kurz darauf verabschiedete sich auch noch Stürmer Mohamadou Idrissou (65.) vorzeitig mit Gelb-Rot.

Der Tabellenfünfte Union Berlin enttäuschte beim 1:1 gegen den FC Ingolstadt und hatte obendrein großes Glück, dass Gästestürmer Ilijan Micanski in der Nachspielzeit einen Strafstoß vergab. Ganz lässig wollte der Bulgare den Ball über Union-Keeper Daniel Haas hinweg ins Tor lupfen, doch er traf nur die Latte. „Man muss froh sein, den Punkt ergattert zu haben“, meinte Berlins Trainer Uwe Neuhaus.

Die ambitionierten Münchner „Löwen“ unterlagen gegen Bochum mit 0:1 und verloren weiter an Boden - trotz 75 Minuten in Überzahl am Freitagabend. „Für mich ist es Wahnsinn, dass wir mit der offensiven Aufstellung kein Tor schießen“, stöhnte der glücklose 1860-Coach Alexander Schmidt, „mehr Risiko kann ich nicht wagen.“

Besser machte es der FSV Frankfurt: Die Hessen bezwangen Energie Cottbus nach einem Tor von Rasmus Jönsson (39.) trotz der Roten Karte gegen Marcel Gaus (68./Notbremse) mit 1:0, überholten die Lausitzer und sprangen von Tabellenrang acht auf Rang vier. Sie liegen noch sechs Punkte hinter Lautern. Am Montag hat der 1. FC Köln die Chance, den FSV mit einem klaren Sieg beim FC St. Pauli noch zu verdrängen.

Regensburg vor dem Abstieg

Immer düsterer werden die Aussichten von Regensburg, auch im kommenden Jahr in der 2. Liga mitmischen zu dürfen. Dass das 0:1 gegen Braunschweig unglücklich war, tröstete die Schlusslichter aus der Oberpfalz zumindest ein wenig über die 14. Saisonpleite hinweg. „So, wie der Jahn spielt, kann man sich nur wünschen, dass er den Klassenerhalt schafft“, lobte selbst Gästetrainer Lieberknecht. Jahn-Coach Franciszek Smuda bewertete die positiven Ansätze als Mutmacher: „Das ist zumindest ein gutes Omen für die Zukunft.“

Im direkten Duell zweier gefährdeter Clubs um den Relegationsplatz gelang Dynamo Dresden beim 3:1 gegen den SV Sandhausen der erste Erfolg seit November 2012. Es war zugleich der Premierenerfolg für den neuen Trainer Peter Pacult. Lynel Kitambala (7.) und Tobias Müller (71./75.) sorgten beim Gegentreffer von Andrew Wooten (57.) für den Dreier. Bei den Gästen sah Marcel Kandziora (77.) Rot. (dpa)

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