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Bundesliga: Bayern bleiben auf Titelkurs

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Xherdan Shaqiri rettete für die Bayern gegen die Gladbacher das Remis. Foto: dpa
Schalke wechselt den Trainer, Leverkusen, Dortmund und Frankfurt folgen dem Titelfavoriten FC Bayern in respektvollem Abstand. Schon nach der Vorrunde deuten sich erste Vorentscheidungen an. Für Augsburg und Fürth reicht es wohl nicht.
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Düsseldorf

Heftiger Paukenschlag auf Schalke, Frust im Tabellenkeller und ein einsamer Spitzenreiter, dem der Titel wohl nicht mehr zu nehmen ist - der letzte Hinrundenspieltag der Fußball-Bundesliga hatte es noch mal in sich, speziell „auf Schalke“: Der Champions-League-Achtelfinalist überraschte mit dem plötzlichen Ende der Ära Huub Stevens. Manager Horst Heldt benannte die Gründe für die Trennung von Stevens klipp und klar: „Wir haben nicht mehr daran geglaubt, dass wir dieses wichtige Spiel in der jetzigen Konstellation bewerkstelligen können.“

Noch vor der Pokalpartie gegen Mainz 05 beurlaubte der Club den Niederländer und beförderte Juniorencoach Jens Keller zum Chef. Sportlich sind in der Liga zur Halbzeit zwei deutliche Tendenzen zu erkennen: Die Bayern werden sich den Neun-Punkte-Vorsprung an der Spitze wohl nicht nehmen lassen, auch wenn Titelverteidiger Borussia Dortmund am Sonntag 3:1 bei Serien-Verlierer 1899 Hoffenheim gewann und als Dritter „nur“ noch zwölf Zähler Rückstand hat. Am unteren Ende des Klassements liegen der FC Augsburg und die SpVgg Greuther Fürth fast aussichtslos im Hintertreffen.

In Gelsenkirchen ging es am Schluss ganz schnell. Nur 13 Stunden nach dem 1:3 gegen Freiburg entschied sich Schalke gegen Stevens. Keller übernimmt und sitzt am Dienstag im Cup gegen Mainz erstmals auf der Bank. Nach Aussage von Aufsichtsratschef Clemens Tönnies sei Keller keine Interimslösung: „Er bleibt garantiert bis zum Ende der Saison.“ Stevens erwischte es nach Felix Magath und Markus Babbel als dritten der Gilde in der 50. Bundesliga-Spielzeit.

Bei Bayern München hingegen herrscht trotz des 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach eitel Sonnenschein. Mit neun Punkten Vorsprung an der Spitze hat sich der Rekordmeister eine statistische Titelgarantie erspielt. „Wir können total gelassen und sehr, sehr zufrieden in die Winterpause gehen. Wenn wir so konsequent arbeiten, wie das jetzt der Fall war, werden wir unsere Ziele erreichen“, sagte Präsident Uli Hoeneß nach einer überzeugenden ersten Serie. Gegen Gladbach rettete Xherdan Shaqiri das Remis. Der überragende Borussen-Keeper Marc-Andre ter Stegen verhinderte weitere Gegentreffer.

Bayern-Jäger Nummer eins bleibt Bayer Leverkusen. Torjäger Stefan Kießling steuerte zum 3:0 gegen den Hamburger SV einen Doppelpack bei. „Wir haben nichts dagegen, wenn wir nach den nächsten 17 Spielen auch noch da oben stehen“, sagte der Bayer-Stürmer. Für den früheren Leverkusener Torhüter René Adler geriet die Rückkehr in die BayArena zum Desaster. „Wir haben alle Tugenden des Fußballs vermissen lassen“, sagte der Nationaltorwart.

Mit der besten Hinrunde in der Vereinshistorie hat sich auch Eintracht Frankfurt unter den Top-Clubs etabliert. „Wenn das vor der Saison einer gesagt hätte, der wäre doch in ganz Deutschland für verrückt erklärt worden“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner nach dem 2:0-Sieg beim VfL Wolfsburg.

So souverän die Bayern die Tabelle anführen, so aussichtslos liegen Aufsteiger Fürth und Augsburg am Tabellenende hinter der Konkurrenz. „Wir brauchen jetzt außergewöhnliche Leistungen“, sagte Fürths Coach Mike Büskens nach dem 1:1, das den beiden punktgleichen Clubs wenig hilft. Der Rückstand auf Platz 15 beträgt jetzt schon zehn Punkte.

Großer Jubel herrschte bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Die Rheinländer feierten beim 2:1 gegen Hannover 96 den dritten Heimsieg in Serie und haben sich mit 21 Zählern eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde erarbeitet. „Das sollte die Basis sein, um die übrigen Punkte für unser Ziel zu erreichen“, sagte Clubchef Peter Frymuth nach dem in der Schlussphase durch Ken Ilsös Freistoßtor gesicherten Sieg.

Ein Abseitstor hat den 1. FC Nürnberg im letzten Spiel der Hinrunde um den ersten Bundesliga-Auswärtssieg seit drei Monaten gebracht. Beim 1:1 in Bremen fälschte Werder-Stürmer Nils Petersen in der 88. Minute aus Abseitsposition einen Schuss von Kevin de Bruyne ins Netz ab. Erst sechs Minuten zuvor waren die Franken durch Timo Gebhart in Führung gegangen. Bis Mit 20 Punkten hat der Altmeister nun acht Zähler Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Werder steht mit jetzt 22 Punkten auf Rang zwölf. (dpa)

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