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Bundesliga: Eintracht feiert 3:2-Sieg in Fürth

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Der Fürther Lasse Sobiech (l.) fordert den Frankfurter Alexander Meier heraus. Foto: Bongarts/Getty Images
Sechs Spiele in Serie war Frankfurt kein Sieg gelungen. Beim Tabellenletzten Greuther Fürth feierten die Hessen nun einen hart erkämpften Erfolg. Nach der Vertragsverlängerung von Trainer Veh erreichte die Eintracht damit auch die ersehnte 40-Punkte-Marke.
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Fürth

Eintracht Frankfurt hat mit dem ersten Sieg seit
zwei Monaten seine Europapokal-Ambitionen untermauert. Fünf Tage nach
der ersehnten Vertragsverlängerung von Trainer Armin Veh kamen die
Hessen am Ostersonntag zu einem glanzlosen 3:2 (1:1)-Arbeitssieg beim
abgeschlagenen Schlusslicht Greuther Fürth. Damit verbesserten sich
die Frankfurter punktgleich mit dem Tabellenvierten FC Schalke 04
(beide 42) in der Fußball-Bundesliga auf Platz fünf. Die Fürther
verpassten auch im 14. Anlauf ihren ersten Heimsieg der Saison und
können nun endgültig mit den Planungen für die Zweite Liga beginnen.

Takashi Inui (12. Minute), Stefan Aigner (58.) und Alex Meier
(68.) mit seinem 13. Saisontor schossen den verdienten, aber hart
erkämpften Sieg der Eintracht heraus. Im Duell der ungleichen
Aufsteiger hatte Nikola Djurdjic (2.) die Gastgeber früh in Führung
gebracht. Mit seinem Treffer zum 2:3 ließ Sercan Sararer (72.) beim
Heimdebüt des neuen Trainers Frank Kramer den Tabellenletzten noch
einmal hoffen, doch die Hessen retteten den Dreier über die Zeit.

"Es war immens wichtig, dass wir heute gepunktet haben", sagte
Veh. "Wir haben jetzt unser großes Saisonziel erreicht von 40
Punkten. Jetzt wollen wir schauen, dass wir unter die ersten Sechs
kommen und den internationalen Platz erreichen."

Bei leichtem Schneefall begannen allerdings die Gastgeber
couragiert und engagiert. 90 Sekunden waren gespielt, als Routinier
Oka Nikolov erstmals den Ball aus dem Eintracht-Tor holen musste.
Nach einer Ecke von Bernd Nehrig verlängerte Alex Meier unabsichtlich
per Kopf. Djurdjic hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz einzuköpfen.
Ein denkbar undankbarer Start für den 38 Jahre alten Nikolov, der für
den verletzten Kevin Trapp (Mittelhandbruch) im Tor stand.

Antwort folge prompt

Am Spieltag der frühen Tore folgte die Frankfurter Antwort prompt.
Mit einem platzierten 18-Meter-Flachschuss erzielte Inui seinen
sechsten Saisontreffer. Auch bei den Fürthern stand nicht die Nummer
1 im Tor. Max Grün vertrat Stammkeeper Wolfgang Hesl, der nach
überstandener Schulterverletzung auf der Bank Platz nehmen musste.
Dort saß zunächst auch Kasachstans Nationalspieler Heinrich
Schmidtgal. Der Torschütze zum 1:3 im Länderspiel gegen das DFB-Team
wurde erst nach gut einer Stunde eingewechselt.

Doch so munter der Beginn war, so müde ging es nach der lebhaften
Anfangsviertelstunde weiter. Beide Teams fielen durch eine hohe
Fehlpassquote auf. "Wir tun uns schwer. Wir sind ganz schlecht ins
Spiel gekommen, die letzte Konzentration beim Passspiel fehlt", sagte
Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner zur Pause im TV-Sender Sky.

Die größte Chance zur Führung hatten die Hessen sechs Minuten vor
dem Wechsel. Nach einer Hereingabe von Pirmin Schwegler kam Srdjan
Lakic frei zum Kopfball, verfehlte aber aus sechs Metern das Ziel. In
der zweiten Hälfte verstärkten die Gäste ihre Offensivbemühungen.

Noch immer bekamen die Zuschauer keinen erwärmenden
Fußball-Leckerbissen zu sehen. Aber beide Mannschaften zeigten sich
wenigstens kampfstark. Djurdjic hatte in der 74. Minute das 3:3 auf
dem Fuß, traf aus acht Metern nur den Außenpfosten. Ohne spielerisch
zu überzeugen, nahmen die Gäste glücklich drei Punkte mit. (dpa)

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