Fisch ist gesund und beliebt. Ob an der Bude auf dem Wochenmarkt oder im Edelrestaurant, ob versteckt hinter einer Panade, damit auch Kinder ihn essen, oder als ganzer Fisch samt Gräten schonend gedämpft oder gedünstet, Fisch hat seine Fans in allen sozialen Schichten. Fisch enthält viel Eiweiß, wenig Fett und die wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die helfen, Herz-Kreislauf-Krankheiten vorzubeugen. Zu einer gesunden Ernährung gehört Fisch einfach dazu. Nicht nur an Aschermittwoch hat das Fischessen Tradition. Gegen den Kater eignen sich Matjes oder Rollmops. Was genau in welchem Fisch steckt, zeigen wir hier. Alle Angaben beziehen sich jeweils auf 100 Gramm.
Der Aquaculture Stewardship Council (ASC) führt gerade die ersten Produkte mit Siegel für Aquakulturfisch im Markt ein.
Grundsätzlich sollten die Fische allerdings immer aus nachhaltigen Beständen stammen.
Martin Backhausen von der Fischräucherei Bremer in Köln-Marsdorf empfiehlt den klassischen Rollmops. Der Fischhändler, der selber einige Jahre in Holland als Fischer tätig war, mag selber am liebsten Kabeljau. Den essen auch seine vier Kinder am liebsten. Die Spezialität in seiner Räucherei ist der Wildlachs, der aus Kanada und Alaska stammt.
Rezept:
Zutaten
Ein großes Stück Kabeljau ohne Kopf
2 Wacholderbeeren
1 Lorbeerblatt
4 große Zwiebeln
Zubereitung
Den Kabeljau in Salzwasser mit
den zwei Wacholderbeeren, einem Lorbeerblatt und Zwiebeln für
etwa 15 Minuten dünsten.
Dazu Kartoffeln mit Senfsauce
reichen.
Wildlachs-Räucherei Bremer
Dürener Straße 437 E
50858 Köln
02234/23816
www.lachsbremer.de
Auf Nachhaltigkeit achten:
Wer Fisch essen möchte, sollte darauf achten, nur solche Exemplare zu kaufen, die aus nachhaltigen Beständen stammen. Dafür steht etwa das MSC-Siegel. Außerdem sollten Sie beim Fischhändler nachfragen, woher der Fisch stammt. Informieren Sie sich außerdem zum Thema. Eine Broschüre mit dem Titel „Nachhaltiger Fischeinkauf – aber wie?“ gibt es beim Fischinformationszentrum in Hamburg.
Ja, denn eine Zertifizierung kostet die Fischereibetriebe viel Geld. Sie müssen strengere Kriterien erfüllen, etwa Gebiete während der Laichzeiten brachliegen lassen. Diesen zusätzlichen Aufwand geben Fischereien durch einen Aufpreis an die Verbraucher weiter. Im Umkehrschluss steht aber ein hoher Preis nicht zwangsläufig für Nachhaltigkeit.






