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Geschmackstest in Köln: Wo schmeckt das Eis am besten?

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Die bunten Farben der Eistheke haben eine magische Anziehungskraft, wie hier im Eis-Laden Gea in der Kölner Südstadt. Foto: Katrin Reiche
Eis ist in Köln total angesagt. Neue Läden wie Gea oder Bar Schmitz bringen frischen Wind in die Szene, manch klassische Adresse erfährt eine Renaissance, Fertigeis-Mischer müssen sich warm anziehen. Hier sind vier besondere Eis-Läden.  Von
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Köln

Gea Bio-natürlich

Gea Bio-natürlich, Severinstraße 124, 50678 Köln-Südstadt 

Gibt es so etwas wie Eiscreme-Zauberei? Seitdem Flavia Turzi und Stefano Arioli im Juli 2012 ihren kleinen Bio-Eisladen auf der Severinstraße eröffnet haben, ja! Schon beim Betreten des Lädchens wird man in Flavias Bann gezogen, taucht ein ins freundliche Bella Italia und kommt so schnell nicht wieder raus. Heute sei ihr „Grüner Apfel“ besonders gelungen, sagt Flavia. Sie hat recht. Die erfrischende Süße erinnert an Omas „Granny Smith“. Karamell sei heute anders als sonst, sagt sie und lässt jeden probieren. Die riesigen selbstgebackenen Karamellstücke in dem sahnigen Eis zerbröckeln im Mund. Besseres Karamell-Eis kann ich mir im Traum nicht wünschen. Neben Exoten wie Gorgonzola-, Basilikum- oder Lakritz-Eis überzeugen auch die Klassiker. Große Portionen: 1,20 Euro pro Kugel, alles Bio, Veganes Eis, Törtchen, Biscotti – alles zum Mitnehmen. (rei)

Gea Bio-natürlich, Severinstraße 124, 50678 Köln, 02 21/99 55 84 41, Öffnungszeiten: Di–So 11–19, ab Juli bis 21 Uhr

Il Gelato die Fergio

Il Gelato di Ferigo, Goltsteinstraße 32, 50968 Köln Foto: Katrin Voss

Das Gedränge vor dem Eisladen ist an heißen Tagen längst Legende: Lauter Menschen, die versonnen Eis schlecken. Dabei gibt es draußen keine Stuhlreihen und auch keine grelle Außenwerbung. Drinnen, hinter grüner Fensterfront im Schnickschnack-freien Café-Ambiente, ist die paradiesisch bunte Auswahl stadtbekannt. Nicht weniger als 30 Geschmacksrichtungen hat Eis-Confiseur Giacomo Ferigo in seiner gut sortierten Eistheke vorrätig. Neben den Klassikern konzentriert er sich auf Kombinationen mit Kräutern und Gewürzen. Und kreiert Exoten wie Pumpernickel, Birne-Petersilie, Orange-Basilikum, Schoko-Chili oder aktuell: Indisches Kulfi. Die Zutaten sind durchwegs Bio – das Milcheis aus biologisch erzeugter Vollmilch, die Sorbets laktosefrei, das Joghurteis probiotisch. Das Bällchen kostet zwar stolze 1,20 Euro, hat aber eine amtliche Größe. (kv)

Il Gelato di Ferigo, Goltsteinstraße 32, 50968 Köln-Bayenthal, Öffnungszeiten: Di–So 11–22 Uhr, Mo Ruhetag
www.ilgelato.de

Bar Schmitz

Bar Schmitz, Aachener Str 34, 50674 Köln Foto: Maria Dohmen

Wenn sich die Ausgeh-Mode auf der nächtlichen Aachener Straße hin zum Accessoire Eistüte entwickelt, wäre das nicht weiter verwunderlich. Die noch recht neue „Bar Schmitz“ hat sich als Entree eine Eis-Bar installiert, in der in übersichtlicher und doch schon zur Verzweiflung treibender Auswahl französisch benannte Sorten ausgestellt sind. Und jetzt entscheiden Sie mal in Sekunden: Birne-Marzipan, wunderbar schmelzig, nicht zu süß; Mohn mit zarter, an Piment erinnernder Note; Caramel mit Fleur de Sel – schlicht zum Niederknien, süß, sahnig, aber kein bisschen laut. Mango schmeckt vollfruchtig, null künstlich, Heidelbeere dicht, französisch-elegant. Das sind neue Genuss-Maßstäbe, die sich auch im Preis des Eises auf Basis von Bio-Zutaten, wie ein kleines Schild verkündet, spiegeln: 1,30 Euro für die großzügig geformte Kugel sind mehr als sportiv, allerdings schnell vergessen. Luxus eben. (don)

Bar Schmitz, Aachener Str. 34, 50674 Köln Innenstadt, täglich ab 10 Uhr

Eiscafé Engeln

Eiscafé Engeln, Cranachstr 32, 50733 Köln-Nippes Foto: stefan worring

Wenn an Himmelfahrt der Wilhelmsplatz verwaist liegt, stehen zwei Ecken weiter in der Cranachstraße Familien geduldig in der gefühlt hundert Meter langen Schlange. Für ein Bällchen Eis. Oder drei. Oder so. Feiertag bei Eis-Engeln. Engeln-Eiscreme steht für klassische Handwerksqualität. 14 Sorten frei von Experimenten. Vanille, Schokolade oder (besonders lecker) Pistazie sind ein sahniger Traum; Zitrone schmeckt nicht nach Seife, sondern frisch nach Zitrone; Erdbeer-Himbeer ist deutlich näher an der Frucht als mancher italienische Fertigeisverkäufer an den heimischen Dolomiten. Und: Keiner sonst in dieser Stadt bietet bei der Qualität so viel Bällchen für gerade mal 90 Cent – das nennen wir ein Schnäppchen. Einziger Wermutstropfen war die „Erdbeersoße“ beim Spaghetti-Eis (4,60 Euro): künstlich-süßer Lolli-Kleister – den haben weder das Eis und noch wir verdient. (stef)

Eiscafé Engeln Cranachstr. 32, 50733 Köln-Nippes, Öffnungszeiten: Di–So 11–21 Uhr

www.eis-engeln.de

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