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Trends und Seminare: Was der Cocktail-Sommer bietet

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Der Cocktail Sommer 2013 wird lecker fruchtig. Foto: Boule1301/Fotolia
Die Cocktails werden experimentell, sagt Barmixerin Uta Emunds. Es gibt weniger Alkohol, dafür mehr Frucht: Was der der Cocktail-Sommer 2013 zu bieten hat lesen Sie hier. Außerdem gibt es noch Plätze frei im Cocktail-Seminar.  Von
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Köln

Sommer, Sonne und gemixte Drinks garniert mit exotischen Früchten – Cocktails stehen für Urlaubsstimmung. Unsere Expertin Uta Emunds ist zertifizierte Barmixerin und betreibt seit elf Jahren einen mobilen Cocktail-Service in Köln. Sie weiß, was das Besondere an den Mixgetränken ist: „Cocktails haben immer etwas Festliches, eine gewisse Exklusivität.“ Und das habe mehrere Gründe: „Sowohl der Zeitaufwand beim Mixen als auch die vielen Zutaten. Ein guter Barmixer experimentiert mit Likören, Kräutern und Gewürzen“, erklärt Uta Emunds. Nicht zuletzt spiele auch die Optik eine große Rolle. „Das Auge trinkt mit“, lautet die Devise, und so schmückt Emunds ihre Cocktails gerne mit tropischem Obstdekor.

Cocktailseminar

Uta Emunds, die Inhaberin von "Utas Shake Service" , und André Karpinski, Inhaber des Seepavillons, laden unsere Leserinnen und Leser zu einem Cocktail-Abend der besonderen Art auf die Terrasse des Seepavillons am Fühlinger See. Bei der "Night of the Flights" werden die Genuss-Experten eine Liaison von fünf inspirierten Cocktails und verführerischen Häppchen präsentieren. Mitmachen erwünscht! Alle Cocktails erstellt Uta Emunds auf Wunsch auch in einer alkoholfreien Variante.

Termin: Dienstag, 18. Juni, 19-22 Uhr

Veranstaltungsort: Seepavillon, Stallagsbergweg 9, 50769 Köln

Tickets zum Preis von 69 Euro (Abocard-Rabatt 7 Prozent) gibt es ab sofort bei unserem Vertriebspartner Tivity unter:

www.tivity.de/ksta-magazin sowie unter 02 21/ 16 83 51 55.

Die Cocktails im kommenden Sommer werden experimentell, so Emunds: „Der Trend geht hin zu Kräutern und Tees. Lässt man zum Beispiel Earl Grey in Wodka ziehen, kann man damit ganz spannende Drinks mixen. Generell werden die Drinks leichter und erfrischender. Sie werden mit weniger Alkohol und mehr Frucht gemixt. Seit dem vergangenen Jahr wird auch viel mit Gurke gearbeitet. Dieser Trend bleibt uns 2013 definitiv erhalten.“

Die Barmixerin trinkt privat am liebsten sommerliche Mojitos. Sie variiert den kubanischen Drink aus Rum, Limette, Minze, Rohrzucker und Sodawasser mit Rhabarber oder Himbeeren.

Holunder-Gurken-Martini
Experten-Tipps

Zutaten für den Cocktail:
3 cl Gin (z. B. Hendricks Gin)
2 cl Apfelsaft, naturtrüb
1 cl Holunderblütensirup
2-3 dünne Gurkenscheiben
Eiswürfel

Zubereitung:
Die Gurkenscheiben in den Boston- Shaker geben und mit einem Holzmörser leicht andrücken. Anschließend die restlichen Zutaten mit 6 bis 8 Eiswürfeln hinzufügen. Den Shaker verschließen und kurz und kräftig 5 Sekunden schütteln. Den Drink anschließend in ein kleines Glas (z. B. Martiniglas) abseihen.

Zutaten für das Tatar:
3 Doppelfilets Matjes
1 rote Zwiebel
Schnittlauch
6 Scheiben Baguette
30 g Sahne, steif geschlagen
1 TL Sahnemeerrettich
Salz, Pfeffer, Zitrone

Zubereitung:
Den Matjes und die Zwiebeln fein würfeln. Schnittlauch klein schneiden und alles vermischen.
Das Tatar mit Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und auf die Brotscheibchen geben. Die Sahne mit dem Meerrettich vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Tatar servieren.

Tipp zum Verzehr: Erst das Salzige, dann das Flüssige.

Die Grundausstattung - weniger ist mehr

Klassische Cocktailbücher geben eine beinahe unendliche Vielzahl von exotischen Spirituosen und Gerätschaften als Basisequipment an.

Die Expertin Uta Emunds rät aber von der großen Materialschlacht und wahllosem Einkaufen ab: "Man hat dann schnell Spirituosen für 300 Euro im Schrank stehen, die man eigentlich nicht mag und nicht benutzt."

Emunds reduziert die Cocktail-Grundausstattung auf einen Boston-Shaker, eine Flasche guten Rum, einen Likör nach Wahl, Zitronen oder Limetten und Zucker.

"Mit dieser Basis kann man tolle Drinks machen. Wenn man dann immer noch Spaß am Cocktail-Shaken hat, kann man die Ausstattung Schritt für Schritt erweitern."

Eis - Entweder gecrushed oder gewürfelt

Wer vor dem geplanten Cocktail-Abend an der Tankstelle oder im Supermarkt noch schnell das Eis besorgt, dem rät Uta Emunds immer die Würfel und nicht das fertige Crushed-Eis zu nehmen.

"Das Crushed-Eis ist meistens klumpig und taut zu schnell. Eiswürfel kann man zu Hause in ein Küchentuch wickeln und mit einem Nudelholz zerhämmern oder durch eine Handkurbel drehen. Die gibt es schon für 14 Euro."

Die Expertin selbst bevorzugt für ihre Cocktails das Eis aus dem Großhandel. "Das Crushed-Eis wird dafür in großen Maschinen produziert, ist schön locker und hält den Drink lange kalt."

Ein No-Go: billiger Fusel

Uta Emunds rät von Spirituosen unter zehn Euro ab. "Fusel macht einfach höllische Kopfschmerzen. Deshalb empfehle ich immer lieber eine kleinere Auswahl an qualitativ besseren Produkten. Eine gute Flasche Marken-Rum für zehn Euro reicht für den Anfang wirklich vollkommen aus."

Ihre neueste Idee: das Flight-Konzept. Zusammen mit Kaiserschoten-Chef André Karpinski kreiert sie Cocktail-Menüs mit passenden Häppchen. Die Drinks werden auf das Essen abgestimmt – und umgekehrt (siehe Rezept und Seminar).
Das Cocktail-Trinken wird zu einem doppelten kulinarischen Genuss. Das ist insofern ungewöhnlich, als dass Cocktails traditionell als Aperitif oder Digestif sozusagen solo vor oder nach dem Essen getrunken werden.

Uta Emunds hat sich mit ihrem Flight-Konzept jedoch bewusst für den (kleinen) Stilbruch entschieden: Die harmonische Liaison von ihren Cocktails und verführerischen Häppchen eröffne eine für viele neue und überraschende Genuss-Dimension.

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