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Ab 38 Grad Fieber: Wann ein Kind zu krank ist für den Kindergarten

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Im Zweifelsfall beurteilt der Kinderarzt, ob das Kind ansteckend ist oder in den Kindergarten gehen darf.
Im Zweifelsfall beurteilt der Kinderarzt, ob das Kind ansteckend ist oder in den Kindergarten gehen darf.
Foto: dpa

Zu Hause bleiben - oder doch in die Schule oder den Kindergarten schicken? Das fragen sich viele Eltern, wenn das Kind kränkelt. In jedem Falle sollte anhand von Symptomen individuell entschieden werden. Bei ansteckenden Krankheiten ist der Kita-Besuch tabu.

In der Regel erkennen Eltern, wenn ein Kind zu krank ist, um eine Gemeinschaftseinrichtung zu besuchen. Bei Unsicherheiten kann als Orientierung dienen, dass ein Kindergarten- oder Schulkind mit 38 Grad Fieber oder mehr daheimbleiben sollte. „Erbricht sich ein Kind zwei- oder mehrmals im Verlauf von 24 Stunden, ist dies ebenso ein deutliches Zeichen für eine Krankheit“, sagt Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Thüringen.

„Auch wiederholter Durchfall an mindestens einem Tag oder länger anhaltende Bauchschmerzen gehören zu den Symptomen, die dafür sprechen, dass ein Kind zu Hause besser aufgehoben ist“, erklärt die in Weimar tätige Ärztin. „Ein schwerer Husten sollte ebenfalls dort behandelt werden.“ Im Zweifelsfall sei der Kinder- und Jugendarzt immer der beste Ansprechpartner.

Windpocken, Masern oder Borkenflechte

Auf keinen Fall in eine Gemeinschaftseinrichtung dürfen Kinder, die ansteckende Erkrankungen haben. Dazu zählen zum Beispiel Streptokokkeninfektionen, Windpocken, Masern oder Borkenflechte. Auch wenn das Kind Läuse hat, muss es zu Hause bleiben. Leidet es unter einer eitrigen Augenentzündung oder einem Hautausschlag, deren Ursache unbekannt ist, sollte die Ursache erst ärztlich abgeklärt werden. So lasse sich verhindern, dass sich andere Kinder anstecken, betont Niehaus. (dpa/tmn)

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