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Ärztepfusch: 7000 Patienten erleiden Behandlungsfehler

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Nicht nur im Operationssaal, auch in Arztpraxen unterlaufen Ärzten Behandlungsfehler.  Foto: dpa
Pfusch am Bauch kommt in den Operationssälen der Krankenhäuser ungebrochen oft vor. Patienten sind aber auch in den Arztpraxen alles andere als immer sicher. Rund 23.000 Mal beschwerten sich Patienten 2012 wegen des Verdachts der Falschbehandlung.
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Trotz aller Aufrufe zu mehr Sicherheit in Kliniken und Praxen sind im vergangenen Jahr erneut weit mehr als 7000 Patienten Opfer von Behandlungsfehlern geworden. Allein bei Krankenkassen und Ärztestellen haben sich Patienten mehr als 23.000 Mal wegen Verdachts auf fehlerhafte Behandlungen beschwert. In knapp einem Drittel der Fälle bestätigten die Gutachter den Verdacht auf Ärzte- und andere medizinische Fehler.

12.483 Gutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern erstellten die Experten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) in teils detektivischer Arbeit, wie der MDK am Mittwoch in Berlin mitteilte. 3932 Behandlungsfehler wurden bestätigt. Die meisten Behandlungsfehler traten der Auswertung zufolge bei Wurzelbehandlungen der Zähne auf, gefolgt von Operationen zum Einsatz eines Hüft- oder Kniegelenkersatzes. Auch Fälle von unzureichend geführten Akten nach Pfusch im Operationssaal seien aufgedeckt worden.

Todesfälle oder dauerhaften Beeinträchtigungen

Bei den Gutachterstellen der Ärzte wurden 2012 zudem erneut Patienten in rund 11.000 Fällen vorstellig, wie die Deutschen Presse-Agentur aus Ärztekreisen erfuhr. Auch hier liegt die tatsächliche Fehlerquote den Angaben zufolge bei rund einem Drittel. Die Ärzteschaft will ihre Daten offiziell im Juni vorstellen.

„Die Zahl der Vorwürfe und der nachgewiesenen Behandlungsfehler geht nicht zurück“, sagte MDK-Expertin Astrid Zobel. „Es stehen auch schwere Schicksale dahinter bis hin zu Todesfällen oder dauerhaften Beeinträchtigungen.“
Die Dunkelziffer ist hoch. Denn ungezählte Fälle bei Gerichten und Versicherungen kommen hinzu. Es wäre daher reine Spekulation, eine Gesamtzahl zu nennen, sagte Stefan Gronemeyer, Vize-Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Kassen-Spitzenverbandes.

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Quelle: Onmeda

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