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Plötzlicher Kindstod: Schlafen im Elternbett erhöht das Risiko

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Schläft das Baby im Elternbett, steigt das Risiko eines plötzlichen Kindstodes um das Fünffache. Foto: dpa
Lassen Eltern ihr Kind im gemeinsamen Bett schlafen, steigt das Risiko für den plötzlichen Kindstod. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Großbritannien. Sind Alkohol oder Drogen im Spiel, wird es demnach besonders gefährlich.
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Babys schlafen besser nicht mit ihren Eltern gemeinsam im Bett. Vor allem in den ersten drei Lebensmonaten steigt so das Risiko eines plötzlichen Kindstodes um das Fünffache. Noch gefährlicher wird es für das Kind, wenn die Eltern Alkohol oder Drogen konsumiert haben. Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie ihr Kind im Schlaf überrollen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der London School of Hygiene & Tropical Medicine. Die Forscher überprüften 1472 Fälle von plötzlichem Kindstod und verglichen sie mit 4679 Kontrollfällen gesunder Kinder.

Neugeborene können überhitzen

Den Wissenschaftlern zufolge sind Alkohol oder Drogen aber nur Begleitfaktoren. Neugeborene können durch den engen Körperkontakt überhitzen oder bekommen nicht genug Sauerstoff. Nach Schätzungen ließen sich etwa 81 Prozent der Todesfälle in den ersten drei Monaten dadurch verhindern, dass Babys in ihrem eigenen Bett schlafen.

Ganz aus dem Familienbett müssen Eltern ihr Kind aber nicht verbannen: Es bestehe kein Risiko, wenn Mutter oder Vater es zum Stillen oder Schmusen zu sich nehmen. (dpa/tmn)

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Quelle: Onmeda

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