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Plötzlich heiß: Was die Hitze mit unserem Körper macht

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Mit luftiger Kleidung und einer kühlen Erfrischung zwischendurch werden Temperaturen über 30 Grad erträglich.  Foto: dpa
Warme Luft aus Afrika bringt die ersten richtig heißen Tage des Sommers. Temperaturen weit über 30 Grad lassen uns schwitzen. Lesen Sie, was die Hitze für unseren Organismus bedeutet, worauf man bei hohen Temperaturen achten sollte und warum Hitze gefährlich werden kann.
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Für die meisten sind heiße Sommertage toll. Luftige Kleider, laue Abende im Biergarten und Freibadbesuche machen gute Laune. Für unseren Körper sind die hohen Temperaturen jedoch eine größere Belastung. Damit die Körpertemperatur trotz der Hitze nicht über die normalen 37 Grad ansteigt, schmeißt unser Organismus seine Kühlung an. Er produziert Schweiß. Die Flüssigkeit wird über die Schweißdrüsen abgesondert und verdunstet auf der Haut, die dadurch gekühlt wird.

Viel trinken ist wichtig

Wer auch bei großer Hitze nicht aufs Training verzichten will, sollte früh morgens oder abends Sport machen.
Wer auch bei großer Hitze nicht aufs Training verzichten will, sollte früh morgens oder abends Sport machen.
Foto: dpa

Doch durch das Schwitzen scheidet der Körper mehr Feuchtigkeit aus. Deshalb ist es so wichtig, bei hohen Temperaturen viel zu trinken. Es darf ruhig mehr sein als die empfohlenen zwei bis drei Liter am Tag. Gut geeignet sind Wasser und Saftschorlen. Bekommt der Körper dagegen zu wenig Flüssigkeit und er kann nicht mehr für ausreichend Kühlung sorgen, können die Folgen ein Hitzekollaps oder ein sogar ein lebensbedrohlicher Hitzschlag sein.

Damit unser Körper kühl bleibt, stellt er außerdem seine Blutgefäße weiter. Dadurch sinkt der Blutdruck. Wer ohnehin schon einen niedrigen Blutdruck hat, bekommt deshalb bei Hitze schnell Kreislaufbeschwerden. Besonders gefährdet bei hohen Temperaturen sind kleine Kinder, Senioren, Menschen mit Durchblutungsbeschwerden und Übergewichtige.

Hitzschlag
Hitzekollaps

Der Hitzschlag (Hyperthermiesyndrom) entsteht, wenn der Körper zu hohen Temperaturen ausgesetzt ist und die Hitze von sich aus nicht mehr ausgleichen kann. Symptome sind hohes Fieber, ein roter Kopf, heiße trockene Haut und Schwindel bis zur Bewusstlosigkeit.

Ein Hitzschlag ist ein Fall für den Notarzt. Bis der Rettungsdienst vor Ort ist, muss der Betroffene im Schatten mit erhöhtem Oberkörper gelagert und vorsichtig gekühlt werden. Dabei sollten Atmung und Bewusstseinszustand kontrolliert und der Betroffene nie alleine gelassen werden. Im schlimmsten Fall kann ein Hitzschlag zu einem Herz- oder Atemstillstand führen.

Ein Hitzekollaps (Hitzeerschöpfung) kann auftreten, wenn jemand sich bei großer Hitze körperlich stark angestrengt und zu wenig getrunken hat. Bei einem Hitzekollaps wirkt der Betroffene blass, seine Haut ist feucht und kühl, er fröstelt, ihm ist schwindelig, er hat einen schwachen, schnellen Puls und er klagt möglicherweise über Kopfschmerzen und Übelkeit. Betroffene sollten an einem kühlen Ort mit erhöhten Beinen liegen, um den Kreislauf zu stabilisieren. Ganz wichtig ist das Trinken. Am besten in kleinen Schlucken.

Doch auch selbst für Gesunde, die sich über viel Sonne freuen, gilt: Wer sich richtig verhält und zum Beispiel große körperliche Anstrengungen und die pralle Mittagssonne meidet, kommt mit hohen Temperaturen viel besser zurecht. (ef)

Hilfreiche Gesundheits-Tipps bei großer Hitze haben wir in der Bildergalerie für Sie gesammelt.

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Quelle: Onmeda

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