Gesundheit
Welche Gesundheitstipps helfen wirklich? Infos zu Krankheiten und Symptomen sowie zu den Themengebieten gesunde Ernährung, Psychologie und Sexualität

Vorlesen
1 Kommentare

DLRG-Statistik: Weniger tödliche Badeunfälle

Erstellt
Polizeitaucher lassen sich von einem Boot ziehen und suchen einen Mann, der von einem Ruderboot aus in den See gesprungen und untergegangen war. Foto: dpa
In den vergangenen Wochen häufen sich die Meldungen, aber die Zahl der tödlichen Badeunfälle ist rückläufig: Im Jahr 2012 erreichte sie ein Jahrhunderttief. Hauptursachen der Unfälle sind vor allem Übermut, Leichtsinn und schlechte Schwimmfähigkeiten.  Von
Drucken per Mail

Mindestens acht Menschen sind in Deutschland allein im Juli bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Am Sonntag starb ein 22-Jähiger in einem See in Troisdorf, vier Tage zuvor ein 23-Jähriger beim Schwimmern im Rhein bei Rodenkirchen. Meist sind Leichtsinn, Selbstüberschätzung und schlechte Schwimmfähigkeiten die Ursachen. Doch so sehr diese Fälle der vergangenen Wochen erschürttern: 2012 wurde mit 383 Badetoten bundesweit, davon 47 in Nordrhein-Westfalen, ein Jahrhundertrekord aufgestellt. So sind dies 92 Prozent weniger Tote als noch im Gründungsjahr der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) 1913.

Vor allem liege dies auch an den Temperaturen im Sommer. So ertranken laut DLRG-Statistiken im Rekordsommerjahr 2003 644 Menschen - beinahe doppelt so viele wie 2012, als der Sommer vergleichsweise kühl und regnerisch war.

Mehr dazu

96 Prozent der Badeunfälle ereignen sich in Binnengewässern, die meisten davon in unbewachten, so die DLRG-Statistik. 2012 seien demnach erstmals mehr Menschen in Seen und Teichen ertrunken, als in fließenden Gewässern. Im Geschlechtervergleich liegen die Männer bei tödlichen Badeunfällen vorn. In den vergangenen zehn Jahren waren vier von fünf Badeopfern männlich.

Besonders häufig ertrinken auch Menschen über 50 Jahre: 179 Unfälle traf diese Altersklasse, das sind 52 Prozent aller Opfer im Jahr 2012. Der Grund hierfür ist laut DLRG meistens die Kombination aus vorgeschädigtem Herz-Kreislauf-System und Überanstrengung.

Nur jeder zweite Grundschüler kann schwimmen

Wirklich alarmierend sind folgende Zahlen: Jeder zweite Schüler kann am Ende der vierten Klasse nicht richtig schwimmen, nur 40 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen haben ein Jugendschwimmabzeichen. Allgemein seien Kinder erst ab dem so genannten „Bronzeabzeichen“ als guter Schwimmer einzustufen.

Viele Kölner Bäder bieten gezielt Schwimmkurse für Erwachsene an. Hierbei wird zwischen Kursen für Anfänger, welche wahlweise auch nach Geschlechtern getrennt stattfinden, und Technik-Kursen unterschieden. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

80 Prozent aller Badeunfälle sind laut DLRG vermeidbar.

Auch interessant
Mini-Implantate
Anzeige
Das Verfahren gilt als schonend und preiswert.

Kostenloser Infotag „Mehr Lebensqualität durch Implantate!“ am 10.5. bei Dr. Wilms.

Bildergalerien Gesundheit
alle Bildergalerien
Gesundheit von A-Z

Quelle: Onmeda

Selbsttest
Videos
Aus der Praxis - Kolumne
Sonderveröffentlichung
Klinik am Ring
Sonnenbrände tun weh und erhöhen das Hautkrebsrisiko.

Auch bei niedrigeren Temperaturen drohen Sonnenbrände. Ein Dermatologe gibt Tipps.

Selbsttest
Onmeda

Bestimmen Sie Ihr tatsächliches Alter!

Ihr Alter (in Jahren)
Ihr Gewicht (in kg)
Ihre Körpergröße (in cm) Berechnen Sie Ihr biologisches Alter
Kleinanzeigen
FACEBOOK