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Entzündungen: Radfahren schont die Achillessehne

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Fahrrad
Experten halten die Nabenschaltung für praxistauglicher. (Bild: Thinkstock)

Unter Joggern ist die Krankheit eine der am meisten gefürchteten: eine schmerzhafte Dauerentzündung der Achillessehne - in der Sprache der Medizin eine Achillodynie. Die Symptome sind eindeutig: Die Achillessehne fühlt sich ungewöhnlich warm an, kann verdickt und gerötet sein - vor allem aber tut sie peinlich weh. Und das dauerhaft. Wenn sich eine Ursache finden lässt, dann meist eine übermäßige Beanspruchung der Muskulatur bei entsprechenden Sportarten - vor allem natürlich beim Joggen. Etwa wenn der Jogger zu der kleinen Gruppe der Vorfußläufer gehört, die jeden Schritt mit der Achillessehne abfangen müssen. In selteneren Fällen ist die Ursache der Krankheit auch eine eher kurze, aber ungewohnte sportliche Extrembelastung - etwa engagierter Fußball. In den wahrscheinlich meisten Fällen dagegen ist es wie so oft in der Medizin - die Krankheit ist „idiopathisch“, das heißt, wir finden keine Ursache.

Es fängt wohl mit einem dauerhaften, zu starken Zug auf die Achillessehne an, die letztlich zu Mikroverletzungen und damit zu einer chronischen Entzündung führt. Jedenfalls lässt sich die Krankheit zunächst behandeln wie jede Entzündung: mit Kühlung und auch mit entsprechenden entzündungshemmenden Salben. Oder mit Medikamenten.

Belastung reduzieren

Dann gilt es, die Ursache selbst zu bekämpfen. Zumindest vorübergehend muss die Überlastung beendet werden. Auch wenn es schwer fällt, müssen etwa Hochleistungsjogger zumindest vorübergehend ihre Schuhe an den Nagel hängen. Und zum Konditionserhalt etwa Radfahren (was die Achillessehne schont). Außerdem sind regelmäßige Dehnungsübungen hilfreich. Dabei wird nicht etwa die Sehne gedehnt (die ist härter als modernste Industriematerialien), sondern die Wadenmuskulatur, die über die Achillessehne den Fuß streckt. Und durch dessen Dehnung reduziert sich schließlich auch die Spannung, die auf die Achillessehne einwirkt. Wichtig ist: Sofort damit anfangen und konsequent bleiben.

Wenn das alles nichts hilft, ist ein Besuch beim Orthopäden angezeigt: Der kann die Diagnose bestätigen und hat zwei relativ neue Behandlungsmöglichkeiten (wenn er die Technik hat): die Stoßwellentherapie oder auch eine Strahlentherapie. Beide Verfahren sind relativ neu und werden möglicherweise nicht von den Kassen bezahlt. Riskant sind dagegen Behandlungen mit Cortison: Die sollen die Gefahr erhöhen, dass die entzündete Sehne reißt. Ein Risiko, das auch ohne Cortison schon deutlich erhöht ist.

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Quelle: Onmeda

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