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VfL Gummersbach und die Handball-Bundesliga

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Alt- gegen Rekordmeister: Gummersbach verliert klar in Kiel

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Emir Kurtagic (32) ist seit Dezember 2011 als Nachfolger von Sead Hasanefendic Cheftrainer des VfL Gummersbach.  Foto: Philipp Ising
Für den VfL Gummersbach wird die Luft im Tabellenkeller der Handball-Bundesliga immer dünner. Der VfL verlor am Sonntag erwartungsgemäß deutlich gegen den THW Kiel. Im Duell Rekord- gegen Altmeister hieß es am Ende 36:19 für Kiel.
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Kiel

Ohne große Erwartungen waren die Handballer des VfL Gummersbach zum Rekordmeister gereist. Tatsächlich wurde der Ausflug zum THW Kiel am Sonntag zu einem Debakel.

Der Meister demontierte die kriselnden Gäste mit 36:19 (17:8). Während die Norddeutschen damit den Ausrutscher der Rhein-Neckar Löwen gegen Frisch Auf Göppingen (nur 26:26) nutzen und die Tabellenspitze übernehmen konnten, liegt der VfL weiter auf einem Abstiegsplatz. „Es spielt in diesem Moment keine Rolle, ob wir mit einem, mit zwei oder mit 17 Toren in Kiel verlieren. Wir müssen nach vorn schauen und uns auf das Schlüsselspiel gegen Minden konzentrieren,“ sagte VfL-Trainer Emir Kurtagic. Am zweiten Weihnachtstag (17.30 Uhr, Eugen-Haas-Halle) treffen die Oberbergischen auf die ebenfalls abstiegsgefährdeten Mindener.

Der Erfolg der Kieler „Zebras“ vor 10 250 Zuschauern war nie gefährdet. Die Schleswig-Holsteiner rehabilitierten sich für das 25:29 am 9. Dezember gegen die MT Melsungen. Nach diesem Spiel hatte Melsungens Trainer Michael Roth schon befürchtet, dass die nächsten Gegner der Kieler die Wut des blamierten Star-Ensembles zu spüren bekommen würde.
Genau so erging es dem VfL. Nach dem Anpfiff stand es nur noch einmal Unentschieden – nach dem 1:1 durch Gummersbachs Neuzugang Fredrik Larsson nach 3:18 Minuten . Danach leistete sich der VfL wie so oft in letzter Zeit viele technische Fehler und musste einige Tempogegenstöße zulassen. Die Gastgeber um ihre besten Schützen Momir Ilic und Filip Jicha (je 7) zogen auf 11:3 davon (18.).

Nach der Pause konnte der VfL den Rückstand noch einmal auf sieben Tore verkürzen (38.), Doch in der Schlussphase zeigten die Kieler mit einem 6:0-Lauf und noch fünf Toren durch Jicha den Gästen die Grenzen auf. „Dass wir das am Ende nicht mehr verhindern konnten, hat mich geärgert“, sagte Kurtagic. (ksta, dpa)

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Tore für den VfL: Krause (4), Gaubatz (4), Sprem (4/2), Pfahl (2), Larsson (2), Lützelberger, Kopco, Putics (je 1).

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