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VfL Gummersbach und die Handball-Bundesliga

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Bundesliga: Flensburg eine Nummer zu groß für VfL

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Dennis Krause (l.) lieferte eine starke Partie für Gummersbach – sogar Flensburgs Lasse Svan Hansen (r.) scheint begeistert. Foto: ISING
Der VfL Gummersbach hat gegen die SG Flensburg-Handewitt deutlich mit 21:31 verloren und damit die allenfalls heimlich erhoffte Überraschung verpasst. Es war bereits die neunte Saisonniederlage der Oberbergischen.
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Gummersbach

Der VfL Gummersbach hat in der Handball-Bundesliga die allenfalls heimlich erhoffte Überraschung verpasst. Das Team von Trainer Emir Kurtagic unterlag am Mittwoch in der Eugen-Haas-Halle in Gummersbach der favorisierten SG Flensburg-Handewitt deutlich mit 21:31 (13:16) und musste damit die neunte Saisoniederlage hinnehmen.

Die Oberbergischen, bei denen Michal Kopco trotz seiner Knöchelverletzung auflief, konnten die erste Halbzeit gegen den Champions-League-Teilnehmer noch einigermaßen offen gestalten und hätte nach 30 Minuten sogar führen können. Doch immer wieder stand der glänzend aufgelegte Flensburger Torhüter Mattias Andersson den Schützen der Gastgeber im Weg. Allein Dennis Krause zeigte sich unbeeindruckt und sorgte Mitte der ersten Hälfte mit vier Treffern in Folge für Stimmung bei den VfL-Fans. Doch Stück für Stück setzten sich die Gäste ab und erarbeiteten sich in der 29. Minute erstmals den Drei-Tore-Vorsprung.

Für eine Aufholjagd reichte es beim VfL ohne die verletzten Spielmacher Christoph Schindler und Kentin Mahé nicht. Stattdessen setzte sich ab der 45. Minute das große Potenzial der Gäste durch, die sich nun klar absetzen absetzen konnten. Mehr als acht Minuten lang blieb der VfL zwischenzeitlich ohne eigenen Treffer. Bester Werfer beim VfL war Krause (5), für die Gäste erzielten Eggert (8/5) sowie Mogensen (6) die meisten Tore.

Tore für den VfL: Krause (5), Putics (4), Zrnic (4/2), Pfahl, Sprem (je 3), Lützelberger, Gaubatz (je 1).

Im zweiten Bundesligaspiel am Mittwoch haben die Füchse Berlin eine unerwartete Heimniederlage einstecken müssen. Gegen die HSG Wetzlar kassierte der Hauptstadtklub eine empfindliche 27:28 (13:15)-Niederlage. Auch sechs Tore von Bartlomiej Jaszka konnten die denkbar knappe Niederlage der Füchse nicht mehr verhindern. Für Wetzlar war Kari Kris Kristjansson (7) der beste Torschütze. (ksta, dpa)

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