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VfL Gummersbach und die Handball-Bundesliga

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Spitzenspiel: THW Kiel auf Meisterkurs

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Der Kieler Filip Jicha jubelt nach einem erzielten Tor.. Foto: dpa
Im Meisterschaftsrennen der Handball-Bundesliga sieht es schon wieder nach einem Erfolg für den THW Kiel aus. Durch ihren 30:27-Erfolg im Spitzenspiel gegen den HSV Hamburg bauten die Norddeutschen ihren Vorsprung an der Tabellenspitze aus.
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Kiel

Die Handballer des THW Kiel sind ihrem 18.Meistertitel ein gutes Stück nähergekommen. Durch ihren 30:27
(13:11)-Erfolg im Spitzenspiel gegen den HSV Hamburg bauten die
Norddeutschen ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf drei Zähler
aus, weil Verfolger Rhein-Neckar Löwen am Sonntag durch das 20:20
(11:11) beim SC Magdeburg einen Punkt einbüßte. Platz drei festigte
die SG Flensburg-Handewitt mit einem 27:16 (12:10) bei den Füchsen
Berlin im direkten Duell um den Champions-League-Platz.

In der Kieler Sparkassen-Arena leisteten sich beide Mannschaften
in einem intensiven Spiel eklatante Abschlussschwächen und
Ballverluste. Schon nach 16 Minuten erhielt HSV-Trainer Martin
Schwalb eine Zeitstrafe, weil er sich zu sehr über eine
Schiedsrichterentscheidung beklagt hatte. In der Schlussphase machte
sich das Fehlen eines Linkshänders im Hamburger Rückraum aber
entscheidend bemerkbar. Beste Werfer waren Filip Jicha (8) für Kiel
sowie Domagoj Duvnjak (9) für Hamburg.

Tagsdarauf erlitten die ersatzgeschwächten Rhein-Neckar Löwen
einen Dämpfer im Kampf um die deutsche Meisterschaft. Durch den
Punktverlust vor 6567 Zuschauern in Magdeburg ist der Verfolger nun
mehr denn je auf Ausrutscher des THW angewiesen.

Keinen Boden gutgemacht

Magdeburg konnte indes im Kampf um einen Europacup-Platz keinen
Boden gutmachen. Beste Werfer waren Andreas Rojewski (5) beim
Gastgeber und Alexander Petersson (6) bei den Mannheimern. Die Löwen
mussten auf ihren Abwehrchef Oliver Roggisch verzichten, der wegen
eines Innenbandanrisses im linken Knie vier bis sechs Wochen
ausfällt.

Bitter verlief der Ostersonntag auch für die Füchse aus Berlin.
Die Berliner wollten sich gegen Flensburg eigentlich für die
18:29-Schlappe in der Hinrunde revanchieren, liefen aber vor 9000
Fans in der ausverkauften Schmeling-Halle gleich wieder einem
Rückstand hinterher. Mattias Andersson, der beste Liga-Torwart,
wehrte schon in der ersten Halbzeit elf Füchse-Würfe ab. Eine
doppelte Zwei-Minuten-Strafe für Denis Spoljaric nutzten die Gäste
dann für den entscheidenden Zwischenspurt. Die Füchse können sich mit
39:15 Punkten als Vierter bei einem schweren Restprogramm keine
Patzer mehr erlauben.

Der VfL Gummersbach erlitt am 27. Spieltag eine schmerzhafte
Heimniederlage. Der Traditionsclub musste sich der HSG Wetzlar mit
30:35 (13:18) geschlagen geben. Der TSV Hannover-Burgdorf kassierte
im Kampf um die Europapokal-Plätze einen Dämpfer. Die Niedersachsen
kamen gegen den TBV Lemgo nicht über ein 28:28 (12:16) hinaus. Frisch
Auf Göppingen hingegen fuhr einen Erfolg ein. Der EHF-Cup-Teilnehmer
aus Baden-Württemberg bezwang Nachbar HBW Balingen-Weilstetten locker
mit 33:22 (17:11).

Am Tabellenende setzte es erneut Niederlagen für Schlusslicht
TuSEM Essen (30:35 gegen TuS N-Lübbecke) und den TV Großwallstadt
(24:26 in Minden). (dpa)

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