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VfL Gummersbach und die Handball-Bundesliga

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VfL Gummersbach: Personalnot beim VfL verschärft sich

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Verletzung am Sprunggelenk: Kentin Mahé. Foto: Philipp Ising
Die Personalnot beim VfL hat sich verschärft. Nach dem langfristigen Ausfall der Spielmacher Kentin Mahé und Christoph Schindler hat es nun auch Rechtsaußen Vedran Zrnic und Kreisläufer Jörg Lützelberger erwischt.
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Köln

Die Personalnot beim VfL Gummersbach hat sich verschärft. Nach dem langfristigen Ausfall der Spielmacher Kentin Mahé (Knöchelbruch) und Christoph Schindler (Ellbogen-Blessur) hat es nun auch Rechtsaußen Vedran Zrnic und Kreisläufer Jörg Lützelberger erwischt. Teamkapitän Zrnic, der schon seit Saisonbeginn an einer Knochenhautreizung am Schienbein leidet, musste am Wochenende das Training abbrechen. Bei einer Untersuchung am Montag im Kreiskrankenhaus Gummersbach wird sich herausstellen, wie lange der Kroate dem VfL fehlen wird; schlimmstenfalls droht Zrnic das Vorrunden-Aus.

Lützelberger wiederum plagt sich mit einer Schulterverletzung und fällt mindestens für das anstehende Auswärtsspiel am Samstag beim TBV Lemgo aus. "Wenn die Behandlung gut anschlägt, kann Jörg am 8. Dezember gegen Magdeburg wieder spielen", sagte Teamarzt Jochen Viebahn.

WM ohne Gensheimer

VfL-Geschäftsführer Frank Flatten ist besorgt und mit Blick auf den Abstiegskampf auch alarmiert. "Die Mannschaft geht auf dem Zahnfleisch. Ich werde mir in den kommenden Tagen Gedanken machen, ob und wie wie den personellen Engpass beseitigen können", erklärte der Manager.

Unterdessen wurden auch die Rhein-Neckar Löwen vom Verletzungspech heimgesucht: Der aktuelle Liga-Spitzenreiter muss mindestens sechs Monate auf seinen Kapitän Uwe Gensheimer verzichten. Der Nationalspieler zog sich am Samstag beim 37:17 (21:8) im Drittrunden-Hinspiel des EHF-Pokals gegen den griechischen Meister Diomidis Argous einen Achillessehnenriss im linken Fuß zu. Der Linksaußen fällt damit auch für die WM vom 13. bis 27. Januar in Spanien aus.

Löwen-Manager Thorsten Storm erhob in diesem Zusammenhang Vorwürfe gegen die Terminplaner im Handball. "Es ist eine typische Überlastungsverletzung, der Körper hat gestreikt", sagte Storm, "das ist angesichts unseres permanenten Termin-Wahnsinns mit Bundesliga, Europapokal, DHB-Pokal und Nationalmannschaft kein Wunder. Alle reden, keiner tut was." (ksta, sid)

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