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VfL Gummersbach und die Handball-Bundesliga

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VfL Gummersbach: VfL und Lemgo teilen die Punkte

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Symbolbild Foto: dpa
Hochspannender Handball-Krimi mit einem halben Happy-End: Der VfL Gummersbach hat am Samstagabend im Heimspiel gegen den TBV Lemgo ein 25:25-Unentschieden erreicht und damit immerhin einen Punkt im Abstiegskampf verbucht.  Von
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Köln

Hochspannender Handball-Krimi mit einem halben Happy-End: Der VfL Gummersbach hat am Samstagabend im Heimspiel gegen den TBV Lemgo ein 25:25 (11:12)-Unentschieden erreicht und damit immerhin einen Punkt verbucht, der im Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga am Ende noch einmal äußerst wertvoll sein könnte.

Das Team von Trainer Emir Kurtagic verfügt drei Spieltage vor dem Saisonende nun über drei Zähler Vorsprung auf den direkten Konkurrenten und auf dem ersten Abstiegsrang platzierten TV Neuhausen. Dem VfL stehen erstmal zwei schwere Auswärtsspiele in Magdeburg und Berlin bevor, der TVN spielt zunächst in Lemgo und dann zu Hause gegen die Rhein-Neckar Löwen, ehe Gummersbach und Neuhausen am letzten Spieltag in der Haas-Halle direkt aufeinandertreffen.

Nur ein „halbes Happy-End“ war das Unentschieden gegen Lemgo  aus Sicht der Oberberger, weil die Gastgeber – wie schon vor zwei Wochen in der schließlich verlorenen Partie an gleicher Stelle gegen den TSV Hannover-Burgdorf – in einer dramatischen Schlussphase einen sicher geglaubten Sieg noch relativ leichtfertig aus der Hand gaben. Nachdem sie beinahe über die gesamte Spielzeit hinweg mit einem, zwei oder zeitweilig sogar drei Toren zurückgelegen hatten, waren die Blau-Weißen zwei Minuten vor Schluss mit 25:24 in Führung gegangen. Die VfL-Sympathisanten unter den 2105 Zuschauern brachten die altehrwürdige Eugen-Haas-Sporthalle an der Gummersbacher Moltkestraße schier zum Erbeben. Und als der folgende Angriff der Ostwestfalen verpuffte, war der Sieg zum Greifen nah. Doch Christoph Schindler verdaddelte 16 Sekunden vor dem Ende den Ball, den Lemgos Florian Kehrmann stibitzte.  Der routinierte 2007er-Weltmeister, der wegen mangelhafter Fitness überhaupt erst für die letzten 120 Sekunden aufs Parkett gekommen war, erzielte denn auch den Ausgleich für den TBV.

Trotz des letztlich verspielten Sieges war man auf Gummersbacher Seite bald entschlossen, das Remis als Erfolg und wichtigen Schritt auf dem Weg Richtung Klassenverbleib zu bewerten. „Wir haben zwar am Ende aus eigener Dummheit nicht gewonnen, aber dieser Punkt ist ungeheuer wertvoll. Ich muss meiner Mannschaft jedenfalls ein großes Kompliment machen“, fasste VfL-Teamkapitän Vedran Zrnic zusammen.

Die Tore für Gummersbach erzielten Barna Putics (7), Kentin Mahé (6/2), Zrnic (4), Christoph Schindler (3), Michal Kopco (2), Adrian Pfahl (2) und Raul Santos (1). Beste Werfer für Lemgo waren Jens Bechtloff (8/4) und Rolf Hermann (5).  

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