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Mutter-Kind-Haus: Bewegung im Streit um Kündigung

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Wir müssen draußen bleiben. Der Betreuungsvertrag für acht Kinder wurde gekündigt. Foto: Ralf Rohrmoser von Glasow
Die Vorsitzende des Fördervereins Mutter-und-Kind-Haus, Renate Mersch, hat die fristlose Kündigung der Betreuungsverträge für acht Kinder offenbar zurückgenommen. Die Eltern befürchten, dies sei an Bedingungen gekoppelt.  Von
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Die Vorsitzende des Fördervereins Mutter-und-Kind-Haus, Renate Mersch, hat die fristlose Kündigung der Betreuungsverträge für acht Kinder zurückgenommen. So heißt es aus Kreisen der Eltern. Annabel Heid und Elke Wermelskirchen haben es zwar genau so wie ihre Anwälte noch nicht schriftlich. Die Aussage sei mündlich getätigt worden und habe anschließend die Runde gemacht. Doch sie befürchten, dass diese Rücknahme an Bedingungen gekoppelt sein könnte: Vom Rücktritt des Elternrats bis zu einer Abmahnung kursieren erste Gerüchte. „Das werden wir nicht akzeptieren“, sagte Heid. Zunächst aber warten sie auf die Zustellung eines entsprechenden Briefes, den sie in den kommenden tagen erwarten.

Den Eingang einer Stellungnahme von Mersch bestätigte der Pressereferent des Landschaftsverbands Rheinland, Till Döring. Das Landesjugendamt ist dort angegliedert und hat in der vergangenen Woche einen Schlichtungsvorschlag unterbreitet. Die streitbare Vorsitzende hatte bis Montag Zeit darauf einzugehen. Ihr Statement ist die erwartete Reaktion. Zum Inhalt wollte Döring jedoch am Montag nichts sagen. Denn am Dienstag tagt der Vorstand in einer Sitzung. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Entscheidung über die ausgesprochenen Kündigungen.

Aber auch weitere Punkte sollen beraten werden, so die Abwahl der Elternbeiratsvorsitzenden Sarah Mentzel. Sie war diejenige, die mit Mersch über die Karnevalsparty gesprochen hatte, die als Auslöser für den jetzt aufgekommenen Konflikt gilt (wir berichteten). An der von den Eltern gewünschten Beteiligung hatte sich der Streit entwickelt, der in den Kündigungen eskalierte. Wie genau die Mehrheitsverhältnisse im Vorstand sind und ob es tatsächlich zu einer Entfernung der Elternvertreterin kommen wird, darüber gibt es nur Spekulationen. Mersch hatte in einem Gespräch angedroht, dass sie Mentzel aus dem Gremium ablösen lassen will.

Fakt ist zunächst, dass die betroffenen Kinder weiter in die Einrichtung gehen dürfen, auch über den Dienstag hinaus. Die Anwälte beider Seiten halten derzeit still und warten den Verlauf der Vorstandssitzung ab. Die Eltern haben einstweilige Verfügungen vorbereitet, sollte ihren Kindern der Zutritt zum Mutter-und-Kind-Haus verweigert werden. Aber allem Anschein nach scheint die Konfrontation an Härte zu verlieren.

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Es stehen noch weitere Vorwürfe im Raum. Die Mitarbeiter der Einrichtung sollen keine Fortbildungen bekommen haben, auch die Tariferhöhungen seien nicht weitergereicht worden. Dem will die Stadt im Einzelnen nachgehen, versicherte der Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, Jonny Hoffmann.

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