Der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan stellte im Gespräch mit Ex-Außenminister Joschka Fischer seine Biografie „Ein Leben in Krieg und Frieden“ vor. Die als „Höhepunkt der Litcologne“ angekündigte Veranstaltung hielt nicht ganz, was sie versprach. Von Thomas Geisen
Amos Oz, der große israelische Schriftsteller, spricht im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ über sein neues Buch „Unter Freunden“, das er am Freitag auf der lit.Cologne vorstellen wird, und über das Erbe einer revolutionären Idee.
Knapp ein Jahr mussten Literatur-Fans auf den englischen Buchautor Julian Barnes warten. Damals erkrankte Barnes und sagte die lit.Cologne ab. Jetzt endlich stellte er sein preisgekröntes Buch „Vom Ende einer Geschichte“ auf dem Literaturschiff vor. Von Angela Sommersberg
Es ist wohl eine der ungewöhnlichsten Veranstaltungen der lit.Cologne. Denn an diesem Abend ging es nur darum, wie man möglichst perfekt einen Bleistift anspitzen kann. Wie das geht und worauf dabei geachtet werden muss, weiß David Rees. Von Kathy Stolzenbach
Der indonesische Bestseller-Autor Andrea Hirata hat im Rahmen der lit.Cologne gleich zweimal in Köln gelesen - vor einem erwachsenen Publikum in Klettenberg, und vor Schülern in Widdersdorf. Bei der Lesung über seine Heimatinsel Belitung geriet der Autor ins Schwärmen. Von Thorsten Keller
Michail Gorbatschows Autobiografie wechselt zwischen Liebeserklärung an seine verstorbene Frau Raissa und Selbstverteidigung. Auf der lit.Cologne stellte er „Alles zu seiner Zeit“ im Gürzenich vor. Von Thomas Geisen
Ob in der Antike, im Mittelalter oder in der Gegenwart: Schon immer schrieben Beobachter und Reporter Reportagen. Doch wie wird diese Form überhaupt noch gelesen? Ist sie noch zeitkonform? Diesen und anderen Fragen ging unter anderem Roger Willemsen nach. Von Daniela Jaschob
Mit „Meßmers Momente“ liefert Erfolgsautor Martin Walser den dritten und letzten Band, der gespickt ist mit Zitaten von Großmeistern deutschsprachiger Literatur. Das Erscheinen des Bandes ist zugleich das Ende seiner Erforschung der Empfindungen. Von Martin Oehlen
Diese Wissenschafts-Show hat es in sich: Wasser, dass zu Salzkristallen wird. Blut, dass hellblau leuchten kann und dazu eine Prise Comedy. „Magic Andy“ dürfte nach diesem Abend nicht nur der Held vieler Kinder sein. Von Janina Schreiber
Ein chauvinistischer Alles-Hasser, die letzten Stunden Jesu vor der Kreuzigung oder ein Junge, der sich mehr für Dinosaurier interessiert: Die Uraufführungen mit Roger Willemsen wurden zu einem abwechslungsreichen Abend mit interessanten Geschichten. Von Sina Busch
Grundsolide und entspannt: So verlief die lit.Cologne-Gala, die dem Motto "Wasser" gewidmet war und von Jörg Thadeusz moderiert wurde. Es war ein literarischer Abend, doch zur Überraschung aller: Kaum mit leibhaftigen Autoren. Von Martin Oehlen
Köln. Eine Lesung übers Sterben. Sterbenslangweilig? Nein! Der Autor John von Düffel hat Geschichten aus dem Alltag einer Berliner Palliativ-Medizinerin verfasst. Den Teilnehmern wurden aber nicht nur tragische Geschichten präsentiert. Von Sarah Brasack
Köln. Ökonom und Philosoph, Vater und Sohn – die Briten Robert Skidelsky und Edward Skidelsky haben zusammen ein Buch geschrieben. Sie bewegen sich auf den Spuren des Keynesianismus und fragen sich: Was bedeutet gutes Leben? Von Annika Leister
Am Sonntagabend lasen Judith Nika Pfeifer und Jenny Erpenbeck im Rahmen der lit.Cologne aus ihren neuesten Werken. Die vorgestellten Gedichte sind kurz und kurzweilig - und einige auch schwer verständlich. Von Michael Krämer
Dass sie nicht nur gute Musik, sondern auch gute Bücher schreiben können haben die Sportfreunde Stiller, vor allem Schlagzeuger Florian Weber, während einer lit.Cologne-Lesung unter Beweis gestellt. Ganz ohne ein Rockkonzert ging es dann aber doch nicht. Von Angela Sommerberg
Das Leben von Philippe Pozzo di Borgo geriet nach einem Unfall und dem Tod seiner ersten Frau aus den Fugen. Rückhalt fand er in einem Pfleger. Die wahre Geschichte hinter dem Kinoerfolg „Ziemlich beste Freunde“ erzählten die beiden nun auf der lit.Cologne. Von Anne Burgmer
Köln. Eine Buchhandlung, aber nur 30 Prozent der Verkaufsfläche sind mit Büchern gefüllt: Corinne Wemmer und Claudia Rockel von den „Tagedieben“ setzten auf Design-Gegenstände - und haben so der U-Bahn-Baustelle vor der Ladentür getrotzt.
Köln. Wer sich in Köln für zeitgenössische italienische Literatur interessiert, kennt Paola Barbon. Im Vorfeld der lit.Cologne-Veranstaltung mit Susanne Tamaro, die von Barbon moderiert wird, hat ksta.tv die Mailänderin zum Interview getroffen. Von Christine Badke
Köln. Wäre es möglich, eine Saisonbuchhandlung zu betreiben, so würden Manfred und Nora Ruland ihr Geschäft lediglich von Oktober bis Dezember öffnen. Wie bei fast alle Buchhandlungen, kommt Gewinn hauptsächlich über das Weihnachtsgeschäft.
Der „Buchladen Neusser Straße“ spürt deutlich die Konkurrenz der Mayerschen, die in unmittelbarer Nähe Filialen betreibt. Behaupten kann sich der kleine Laden dennoch – jüngst konnten Dorothee Junck und ihr Team sogar expandieren.
Die 13. lit.Cologne stellt mit ihren Veranstaltungen einen Rekord auf. Auch bei der lit.kid.Cologne wurde das Angebot gesteigert.