Köln - In Köln beginnt heute eine der weltweit größten
Konferenzen für Biotechnologie im Agrarwesen. Bis einschließlich
Mittwoch tauschen sich mehr als 1000 Fachleute aus Wissenschaft,
Wirtschaft und Politik auf der "ABIC" aus. Themen sind die
wirtschaftliche Bedeutung gentechnisch veränderter Pflanzen und der
aktuelle wissenschaftliche Stand bei der Pflanzen-Gentechnik. Die
ABIC findet damit erstmals in Europa statt. Bis gab es die Konferenz
alle zwei Jahre in Kanada. 2006 findet sie in Australien statt.
Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Bärbel Höhn (Grüne) hatte am
Wochenende vor den Folgen gentechnischer Veränderungen an Pflanzen
gewarnt. Mit der Aussaat entsprechend manipulierter Pflanzen beginne
ein nicht mehr zu kontrollierender Freilandversuch. Höhn kritisierte
zugleich, die Pflanzen-Gentechnologie verstärke die Abhängigkeit der
Bauern. Eine Lösung für den Hunger in der Welt sei diese Technologie
dagegen nicht. (ddp)