Erstellt 25.02.05, 07:30h
Im Rahmen der Konferenz wird am 14. März eine so genannte LabNight präsentiert. Dabei werden beispielsweise der GlobeFish und die GlobeMouse der Bauhaus-Universität Weimar als neuartige Eingabegeräte für die Interaktion mit virtuellen Objekten gezeigt. Ein weiteres Projekt demonstriert den Einsatz der virtuellen Realität in der Medizintechnik. Medizinische Datensätze - beispielsweise des Gehirns - erscheinen hier dreidimensional vor dem Betrachter und können interaktiv beeinflusst werden.
Die Universität Hamburg zeigt einen dynamischen Stuhl auf einem Feder- und Dämpfer-System. Mit Hilfe dieses Stuhls lassen sich Bewegungen durch eine virtuelle Umgebung steuern. Der Benutzer des Stuhls kann auf diese Weise virtuelle Reisen unternehmen.
Als weiterer Höhepunkt gilt die virtuelle Oper Fidelio, 21. Jahrhundert, die eigentlich im Bonner Beethovenhaus zu erleben ist. Die zwanzigminütige Vorstellung mit Auszügen aus Beethovens Oper zeigt die Protagonisten als abstrakte Figuren in einer virtuellen 3D-Welt. Die Zuschauer haben die Möglichkeit, interaktiv auf die Figuren einzuwirken. Die visuelle und akustische Information wird in Echtzeit berechnet und über ein 3D-Projektions- und -Tonsystem wiedergegeben. (ddp)
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