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Protest gegen Knebelverträge

Erstellt 17.06.05, 21:21h

Die Kölner Tageszeitungen „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Express“ und „Kölnische Rundschau“ haben aus Protest gegen Knebelverträge auf eine Bild-Berichterstattung vom Konzert des englischen Pop-Quartetts Coldplay verzichtet.

Köln - Die Kölner Tageszeitungen „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Express“ und „Kölnische Rundschau“ haben aus Protest gegen Knebelverträge auf eine Bild-Berichterstattung vom Konzert des englischen Pop-Quartetts Coldplay verzichtet. Die Band trat nach ihrer Deutschland-Premiere am Mittwoch in Hamburg, wo es ähnliche Aktionen gegeben hatte, am Freitagabend in Köln am Fühlinger See auf.

Die drei Zeitungen wehrten sich gegen einen Vertrag des Konzertveranstalters Headlong Tours LLP, der die Fotografen dazu zwingen sollte, ihre Fotos weder zu archivieren noch zu einem späteren Zeitpunkt erneut abzudrucken. Dies stellt nach Ansicht der Redaktionen eine unzumutbare Einschränkung ihrer Arbeit dar.

In einem vergleichbaren Fall hatten der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der „Express“ Anfang Juni anstelle eines Konzertfotos vom Auftritt der Popgruppe „Destiny's Child“ in der Kölnarena eine weiße Fläche gedruckt. Der Konzertveranstalter der „Backstreet Boys“ zog nach einer Boykott-Androhung einen entsprechenden Knebelvertrag kurz vor dem Auftritt der Boygroup zurück



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