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Gotteslob - weit weg vom Papst

Von MARIA WADENPOHL, 20.08.05, 07:21h

Weltjugendtag plus Gospelgesang - diese Rechnung ging prima auf. Im Rahmen des Programms sangen „Gospel United“, ein Zusammenschluss von sechs Chören aus Köln, Bonn, Düsseldorf und anderen Städten, in der Sparkassen-Arena der Landesgartenschau.

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Hände zum Himmel: "Gospel United", ein Zusammenschluss aus sechs Chören, sorgte beim WJT-Kultutrfestival auf der Landesgartenschau für göttlich-euphorische Stimmung.
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Hände zum Himmel: "Gospel United", ein Zusammenschluss aus sechs Chören, sorgte beim WJT-Kultutrfestival auf der Landesgartenschau für göttlich-euphorische Stimmung.
Zum Weltjugendtags-Kulturfestival schallten gestern musikalische Lobpreisungen über die Landesgartenschau.

Weltjugendtag plus Gospelgesang - diese Rechnung ging am Donnerstag, prima auf. Im Rahmen des Programms sangen „Gospel United“, ein Zusammenschluss von sechs Chören aus Köln, Bonn, Düsseldorf und anderen Städten, in der Sparkassen-Arena der Landesgartenschau. Allerdings passten nicht alle 286 Mitglieder der Formation auf die Bühne. Bereits am vergangenen Mittwoch hatten unter anderem eine Boygroup namens „audiosport“ und eine Breakdance-Gruppe auf der Bühne gestanden - leider vor sehr kleinem Publikum. Der Chor unter Leitung von Angelika Rehaag hatte dagegen mehr Glück. Denn neben den wenigen Pilgern und freiwilligen Helfern blieben doch immerhin einige Landesgartenschau-Besucher in der Regenpause stehen und lauschten dem stimmungsvollen Gesang.

„Schade, dass das Ganze so weit weg ist vom eigentlichen Geschehen in Köln. Wir hätten natürlich gerne noch mehr Menschen erreicht. Trotzdem sind wir froh, hier singen zu können“, erzählte Chormitglied Heidi Vlecken. „Manche von uns helfen selbst beim Weltjugendtag mit. Nach den Auftritten müssen wir dann schnell zurück zu unseren Einsatzorten.“ Als USA-Import hatte die Truppe Tim Carpenter, einen Pfarrer aus Ohio, mitgebracht. Der begleitete den Chor auf dem Klavier. Bei Klassikern wie „This little light of mine“ oder „He's got the whole world in his hand“ klatschte und sang das Publikum tatsächlich kräftig mit, während wenige Meter weiter zwei, drei „Volunteers“ (freiwillige Helfer) ein Nickerchen hielten. Bei den wacheren Pilgern herrschte teilweise Verwirrung über den Verbleib des Papstes: „Wo ist der heute überhaupt? Bonn? Aha.“ Das Kulturfestival wurde von einem jungen, internationalen Team beim Weltjugendtag aus insgesamt 200 Bewerbungen aus aller Welt zusammengestellt. Weitere Auftritte fanden in Köln, Bonn und Düsseldorf statt.



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