Von MATTHIAS PESCH, 02.01.06, 06:53h
„Wir haben allen Grund, an diesem Silvesterabend 2005 Gott zu danken und zuversichtlich zu bitten, dass wir das Empfangene hochherzig und großzügig weiterleiten“, sagte der Erzbischof. Was die Jugend aus aller Welt nach Köln mitgebracht habe, „das sollen wir als kostbaren Schatz bewahren“, so der Kardinal. „Aber Feuer bewahrt man nicht, indem man es vergräbt, sondern indem man ihm neue Nahrung gibt, und das Feuer ruht und rastet nicht eher, bevor alles in Flammen steht.“
Meisner erinnerte in seiner Predigt auch an den Tod von Papst Johannes Paul II. („Er ist zum Vermächtnis an eine Jugend und eine Welt geworden, die Heimweh nach Gott, die Sehnsucht nach der göttlichen Vorsehung hat“) und die Wahl seines Nachfolgers Benedikt XVI. „Ich hatte in meinem Leben noch nie das Wirken des Heiligen Geistes in so intensiver Weise erlebt wie in den zwei Tagen des Konklaves“, so der Kardinal.
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