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Meisner: „Junge Kirche mit Vitalität“

Von MATTHIAS PESCH, 02.01.06, 06:53h

Kardinal Joachim Meisner hält in seiner Silvesterpredigt einen Rückblick über das Jahr 2005 und erinnert an den Weltjugendtag als „das größte und herausragendste Ereignis“ in der langen Geschichte des Erzbistums Köln.

Joachim Kardinal Meisner
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Der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner.
Joachim Kardinal Meisner
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Der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner.
Der Weltjugendtag im August war für Kardinal Joachim Meisner „das größte und herausragendste Ereignis“ in der langen Geschichte des Erzbistums Köln. „Allen Untergangspropheten in und außerhalb der Kirche zum Trotz hat sich in Köln eine junge Kirche mit einer inneren Vitalität gezeigt, die die Herzen vieler Menschen verwandelt hat“, sagte der Kölner Erzbischof in seiner Silvesterpredigt im Dom. Die Tage in Köln seien von einer Jugend geprägt worden, „die sich wieder niederknien konnte, um den Herrn anzubeten“. Aus dieser Haltung „erwuchs ihnen eine tiefe Glaubensfreude, die unsere Stadt und unser Land für einige Tage verwandelt hat“.

„Wir haben allen Grund, an diesem Silvesterabend 2005 Gott zu danken und zuversichtlich zu bitten, dass wir das Empfangene hochherzig und großzügig weiterleiten“, sagte der Erzbischof. Was die Jugend aus aller Welt nach Köln mitgebracht habe, „das sollen wir als kostbaren Schatz bewahren“, so der Kardinal. „Aber Feuer bewahrt man nicht, indem man es vergräbt, sondern indem man ihm neue Nahrung gibt, und das Feuer ruht und rastet nicht eher, bevor alles in Flammen steht.“

Meisner erinnerte in seiner Predigt auch an den Tod von Papst Johannes Paul II. („Er ist zum Vermächtnis an eine Jugend und eine Welt geworden, die Heimweh nach Gott, die Sehnsucht nach der göttlichen Vorsehung hat“) und die Wahl seines Nachfolgers Benedikt XVI. „Ich hatte in meinem Leben noch nie das Wirken des Heiligen Geistes in so intensiver Weise erlebt wie in den zwei Tagen des Konklaves“, so der Kardinal.



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