Von Marcus Breuer, 29.12.05, 12:32h, aktualisiert 30.12.05, 07:33h
Auf der Suche nach einem Trainer ist der VfL Wolfsburg inzwischen fündig geworden. Ex-Bayer Trainer Klaus Augenthaler hat das Rennen gemacht und Ralf Rangnick den Job vor der Nase weggeschnappt.
Der FC konnte die Trainerposition noch nicht erfolgreich besetzten. Aber Manager Michael Meier arbeitet mit Hochdruck an einer Trainerverpflichtung. Der 56-Jährige betont aber, dass sich der FC in einer "Sichtungsphase" befindet. Dabei unterstreicht Meier erneut, dass die abstiegsgefährdeten Kölner eine zeitliche Wunschvorstellung haben: "Zu Beginn des Trainings am 2. Januar sollte er da sein."
Der Manager ist Medienberichten zufolge am Mittwoch vom Flughafen Köln-Bonn in Richtung Salzburg aufgebrochen. In Österreich will er einen Nachfolger für den gefeuerten Übungsleiter Uwe Rapolder finden.
Dort soll er sich zu Sichtungsgespräche mit dem Grazer AK Trainer Walter Schachner getroffen haben. Das Management selber hat zu diesen Spekulationen kein Kommentar abgegeben, was auch nicht anders zu erwarten war.
Der 48-Jährige hat beim Grazer AK noch einen gültigen Vertrag bis 2007. Eine Ausstiegsklause für einen Wechsel ins Ausland soll aber eine vorzeitige Auflösung des Vertrages möglich machen. Schachner hat den Tabellenletzten im Jahre 2002 von einem Abstiegsplatz noch auf Platz 2 geführt und im Jahr darauf Graz zum Meister gemacht. Bereits im Sommer war Schachner beim Bundesligisten VfB Stuttgart als Kandidat auf den Trainerposten gehandelt worden.
Präsident Wolfgang Overath erklärte derweilen, dass „permanent Gespräche geführt“ werden. Der Weltmeister von 1974 weiß auch in welcher Situation sich der 1. FC Köln befindet und die Zeit knapp wird. Der FC steht unter Zeitdruck und benötigt bis zum Rückrundenstart Ende Januar gegen Mainz eine schnelle und gute Lösung.
(MB)
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