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Fernfahrer mit falschen Führerschein

Erstellt 12.01.06, 16:56h

Mit einem Führerschein und einem Personalausweis eines II. Deutschen Reichs, ausgestellt von "Groß-Berlin", hat sich ein 52-Jähriger Fernfahrer in Düsseldorf einen Gerichtstermin gesichert.

Düsseldorf - Mit einem Führerschein und einem Personalausweis eines II. Deutschen Reichs, ausgestellt von "Groß-Berlin", hat sich ein 52-Jähriger Fernfahrer in Düsseldorf einen Gerichtstermin gesichert. Vor dem Amtsgericht zeigte sich der Angeklagte am Donnerstag uneinsichtig: Er erkenne weder die Bundesrepublik Deutschland, noch deren Polizei oder Justiz an, ließ der Mann erklären.

Vielmehr sei er Bürger des Deutschen Reichs in den Grenzen von 1920 und lehne folgerichtig auch die Amtsrichterin ab. Vergeblich: Die Richterin fühlte sich durchaus rechtlich zuständig und vergatterte den sonderbaren Angeklagten zu 2250 Euro Strafe wegen Urkundenfälschung. (dpa)



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