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23.1.2006: Elefantenprofis kommen zur Visite

Von CHANTAL TAJDEL, 23.01.06, 08:15h, aktualisiert 30.03.06, 15:52h

Die Elefantenmama Khaing Lwin Htoo ist der Star im Zoo. Über ihr Baby - samt Namen - wird eifrig spekuliert. Tierärzte lassen sie kaum aus den Augen.

Bild: Grönert
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Elefanten-Experten unter sich bei der Beobachtung von Khaing Lwin Htoo.
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Elefanten-Experten unter sich bei der Beobachtung von Khaing Lwin Htoo.
Die Elefantenmama ist der Star im Zoo. Über ihr Baby - samt Namen - wird eifrig spekuliert.

Der Rummel um sie ist ihr vollkommen egal, kopfwippend steht Elefantendame Khaing Lwin Htoo in einer Ecke des knapp 20 000 Quadratmeter großen Geheges. Aber Aufregung oder die bevorstehende Geburt deuten sich mit dem ständigen Kopfnicken nicht an, wie einige Besucher im Elefantenhaus vermuten. „Das ist ganz normal, das machen die anderen Elefanten auch“, sagt Dauerbesucherin Trudi Lang. Die Kölnerin kommt pro Woche drei bis vier Mal zum Elefantengehege, um zu sehen wie es der trächtigen Elefantendame geht. „Man kann natürlich nur abwarten und hoffen, dass es gut geht“, meint sie. Das hoffen auch Merle (11) und ihre Freundinnen. „Khaing hatte schon zwei Geburten und bei der ersten ist das Baby leider gestorben“, wissen die kleinen Elefantenprofis, die im Zoo Merles Geburtstag feiern. Dass die Geburt nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt, hat Merle in den letzten Wochen beobachtet: „Die Kuh ist in den letzten Wochen noch runder, fast schon viereckig und trampeliger geworden.“

Tierarzt Olaf Behlert winkt jedoch ab: „Die Geburt steht nicht bevor.“ Und genauere Angaben kann der Tierarzt auch nicht machen: „Wir wissen ja nicht, wann genau Khaing Lwin Htoo gedeckt wurde.“ Aber hat eine trächtige Elefantendame denn auch ungewöhnliche Gelüste, etwa nach sauren Gurken? „Das kann man eigentlich nicht sagen, sie frisst ganz normal“, sagt Behlert schmunzelnd.

Über einen Namen für den Kölner Neubürger macht sich Werner Hocker Gedanken, der gemeinsam mit seinem Neffen Jonas (7) im Elefantenhaus picknickt. „Vielleicht was Kölsches, man kann den Namen dann ja ins Burmesische übersetzen“, schlägt der Busfahrer vor. „Ferdibald“, findet Jonas gut, „Lisbeth ist doch ein schöner rheinischer Name“, meint dagegen Hocker. Aber über eins sind sich beide einig: „Hauptsache, das Elefantenbaby kommt gesund zur Welt.“



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