Von Helmut Frangenberg, 30.01.06, 06:46h
Ist das betriebswirtschaftlich vielleicht noch mit Mühe nachvollziehbar, so wird diese Ignoranz angesichts der vollmundigen Bekundungen der Politiker aller Parteien zum familienpolitischen Ärgernis: Die Vertreter der angeblich so familienfreundlichen Parteien sitzen im Aufsichtsrat des Zoos. Der Oberbürgermeister hat es mit seiner Forderung nach einer „systematischen familienfreundlichen Politik“ bis in bundesweit tätige Arbeitskreise geschafft. Eine Familienkarte im Zoo hat Fritz Schramma als langjähriger Chef des Aufsichtsrates nicht durchgesetzt.
Es ist Zeit für eine neue Initiative für die Familienkarte (die nicht teurer als 30 Euro sein darf). Hinzu müssen eine Vergünstigung für Alleinerziehende sowie die Einführung einer preiswerten Jahreskarte für Familien kommen.
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